# Silvester in Berlin

- Link: https://www.kuechenserver.org/2006/01/01/silvester-in-berlin/
- Published: 2006-01-01T20:38:41+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Zuerst: Allen Bloglesern (ich hoffe ja, dass es mehr als [vier](http://blog.resurgam.de)
sind) wünsche ich ein tolles 2006. You rock! And so does 2006! Go Guys ’n‘ Girls!

Wie Ihr ja wahrscheinlich gemerkt habt, habe ich Silvester dieses Jahr im Anschluß
an den C3 in Berlin verbracht. Alles in allem war es eines der entspanntesten Silvester,
dass ich jemals erlebt habe – mit einer kleinen Ausnahme, doch dazu später.

Der Tag begann um ca. 11h mit einem verfrühten Aufstehen – immerhin haben wir am
Abend vorher noch den Congress ausklingen lassen und ich war auf [Tango-Tour](https://www.kuechenserver.org/2006/01/01/tango-begegnungen/).
Im Anschluß haben wir im Circus Hostel, in dem wir für die Dauer des 22C3 abgestiegen
sind, dank kostenfreiem WLAN ein wenig rumgenerdet (Mails gelesen, Website gefixt
usw..) und sind im Anschluß gegen 16h in Richtung Alexanderplatz aufgebrochen. Nach
einem sehr leckeren indischen Essen in einem Laden namens [Yogi](http://www.reise-board.de/restaurant/?page_id=restaurants_show&rest=10917)
ging es dann auf den Versuch einer Stadtrundfahrt für die Berlin-Unkundigen unter
unserer Reisegruppe.

Wirklich weit sind wir jedoch nicht gekommen – mit einem Zwischenstop in der Berliner
[StäV](http://www.kuechenserver.de/tag/st%C3%A4v) sind wir nämlich im [CCCB](https://berlin.ccc.de/)
gelandet. Im Gegensatz zur c[-base](http://www.c-base.org/), wo wir am Abschlußabend
des 22C3 auf ein kurzes Bierchen eingekehrt sind, wirkte dieser Jaden auf mich sehr
wie [Zuhause](http://www.netzladen.org) in Bonn. Keine Spaceship Deko, stattdessen
kästenweise Mate an der Wand und Kabel an der Decke. Im Gegensatz zum Nela verfügt
der C3B jedoch über die dreifache Fläche und eine eigene Küche sowie eigene Toiletten.
Jedoch – nachdem ich beides gesehen ahbe, fühlte ich mich in jeder Hinsicht immer
noch an den Netzladen erinnert … immerhin, die Getränkekasse wurde ad hoc entsifft.

Im Anschuß an eine Mate und ein wenig Schnack über Gott, die Welt, Bonn, blogg.de
und Pentabarf führte mich mein Weg dann in Richtung Hostel. Den Großteil des 31.
haben wir dann in trauter Runde und umgeben von jeder Menge ausländisch sprechender
Menschen hauptsächlich in Englisch Konversation führend in der Hostel-Bar verbracht.

Kurz vor Mitternacht wurden [Daniel M.](http://daniel.molkentin.de/blog/), [Lars](http://blog.h42.net/)
und ich dann jedoch leicht unruhig und brachen Richtung Friedrichstr. auf, um pünktlich
im Regierungsviertel ein wenig Feuerwerk und 2006 zu erleben. Auf dem Rückweg haben
wir dann noch einen Abstecher in den Burger King am Alex gemacht, um dort Kronen
zu erbetteln und im Anschluß in der U-Bahn halbfreiwillig weiterzuverschenken und
somit für hours of fun zu sorgen.

Kurz vor 2h waren wir dann auch wieder im Hostel, um dort nur noch [Marcus](http://blog.thiesen.org/)
vorzufinden. Der Rest scheint offensichtlich schon in Richtung Bett gewankt zu sein.
Da mein Zug jedoch erst um 5:32 ab Berlin Zoo abfuhr, mußte ich zusammen mit Marcus,
Lars, einem Engländer, einem Schotten, dem Barkeeper, seiner australischen Freundin
aus Melbourne – die übrigens My Restaurant Rules nur ein einziges Mal gesehen hat–
und kurz bevor ich die Bar verlassen habe auch [Scotty](http://antwort.42h.de/) 
noch ein wenig Zeit herumbringen, was auch grandios gelungen ist. Grandios war übrigens
mein Lieblingswort auf dem Trip. Ich sollte es mir wieder schleunigst abgewöhnen…

Kurz vor 5h machte ich mich dann auch Richtung Zoo auf, um dann auch pünktlich um
5:32h noch die Rückleuchten meines Zugs auf dem Gleis zu sehen… daher durfte ich
der Strecke von Berlin via Wolfsburg und Hannover in meine Heimatstadt nehmen. Naja,
was sind schon über 2h Umweg? Die gute Nachricht dabei ist übrigens, dass ich als
treuer Bahncard-Kunde offensichtlich einen sehr kulanten Zugbegleiter erwischt habe;
nachzahlen mußte ich für diesen Trip zumindest keinen Cent. Ich habe jedoch den 
Verdacht, dass das an meiner deutlich grauen Bahncard 50 gelegen hat. Das Pärchen*
nebenan mit Zugbindung für 14h wurde nämlich vor die Wahl gestellt, 50 EUR nachzuzahlen
oder ab dem nächsten Bahnhof auf den von ihnen gebuchten Zug zu warten. Erwähnte
ich bereits, dass ich großer Bahncard-50-Freund bin?!

[The Corrs -Don’t say you love me; Calberlah (in der Pampa zwischen Wolfsburg und
Hannover)]

* [Anmerkung: bei der Rechtschreibkorrektur (es heißt nicht Päärchen sagt Google)
habe ich sehr bizarre Ergebnisse für die Suche nach Pärchen Paar bekommen]

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