# kulinarische Verbesserungen

- Link: https://www.kuechenserver.org/2006/07/11/kulinarische-verbesserungen/
- Published: 2006-07-11T10:43:28+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

[Marcus](http://blog.thiesen.org), Sebi – ein Kollege von ihm – und ich saßen am
Freitag zusammen, um das halbe Jahr von Marcus‘ Freiheit zu feiern.
 Dabei haben
dann Sebi und ich festgestellt, dass Hamburg ein paar wirklich elementare kulinarische
Dinge fehlen und wir falls Sebi im Lotto gewinnen wird, diesen Mißstand aufholen
werden.

Vielleicht finden sich aber auch vorher mutige Interessenten, um dies nachzuholen
oder mich als Berater mit dazuholen möchten:

 * Starbucks: Hamburg besitzt keinen Starbucks. Stattdessen gibt es Balzac. Das 
   ist wie Starbucks – ganz einfach weil die Gründerin die Idee aus den Staaten 
   nach Hamburg importiert hat – heißt aber nicht so. Und das ist das größte Manko
   dieser Läden in bezug auf die touristische Wirkung. Ein gut plazierter Starbucks
   direkt in Nähe des Rathauses oder Hauptbahnhofs könnte hier Wunder wirken.
 * Sandwichläden: Es gibt in London eine große Tradition von guten Sandwiches in
   der praktischen Dreiecksschnittweise. Diese Dinger bekommt man in Deutschland
   einfach viel zu selten. Doch stop… mit [Oh It’s Fresh](http://www.ohitsfresh.de/)
   gibt es schon derartige Läden, nur viel zu selten. Wir sollten die Dinger in 
   andere Städte exportieren.
 * Gyros Pita: In Hamburg gibt es nur Döner, und den auch nicht wirklich oft. Gyros
   sucht man jedoch vergeblich und findet ihn nur viel zu selten. Ein Gyrosladen
   auf dem Kiez könnte hier durchaus die eine oder andere MarkEuro abwerfen, auch
   wenn ich selbst ja lieber Döner mag.
 * Taco Bell: eine große Lücke in europäischer Fastfoodkultur: mexican fastfood.
   Taco Bell gibt es leider nicht in Deutschland (Korrektur dank Google: es gibt
   den Laden, aber nicht für [Normalsterbliche](http://www.fastfoodkids.de/modules.php?name=News&file=article&sid=24)),
   daher sollte man dringend eine breit angelegte Fastfood Invasion starten, idealerweise
   vom Hamburger Kiez aus. Aufgrund mangelnder Rückendeckung durch den Franchisegeber
   wird das aber floppen.

bleibt nur noch:

 * Fish and Chips: ißt man meist nur, wenn man leicht angetrunken ist, daher würde
   sich ein guter, authentischer Fish and Chips – Laden auf dem Kiez mit dem echten
   Malzessig und [deep fried mars bars](http://www.mdr.de/brisant/2313471.html) 
   wirklich rechnen. Außerdem ist Hamburg ja eh eine Fisch-Hochburg, daher muss 
   das funktionieren

Weitere Ideen bekomme ich nicht mehr zusammen, aber auch der Plan, endlich gutes
Fertigessen ala Großbritannien auf den deutschen Markt zu werfen oder wahlweise 
eine Tesco-Filiale in Hamburg zu eröffnen waren im Gespräch. Für mehr seltsame Geschäftsideen
könnt Ihr gerne die Kommentare nurzen; auch um die Fragestellung zu erörtern, ob
sich ein solch gastronomisches Wagnis in Form eines Kombiladens (beispielsweise 
Fish & Chips + englische Bücher) eher rechnen könnte. Ja, ich gebe zu, ich lese 
wie immer gerne [DB Mobil](http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/bahnwelt/kundenmagazin/kundenmagazin.html).
Diesmal übrigens nicht nur mit Arktikeln zum Thema Kombiläden, sondern weiterhin
Hamburg und die Hafencity, Cosma Shiva Hagen und Insourcing bei der Bahn.

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