Gesehen in einer Seitenstraße auf dem Weg zur Linuxtag Party
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Linuxtag meets FrOSCon #2
Wie gestern schon angekündigt und auch bereits von Marcus berichtet, waren wir gestern beim Linuxtag e.V. get together in dem überaus hübsch anzusehenden Newthinking Store. Der Besuch dieses Events hat sich wirklich gelohnt und die Atmosphäre war auch deutlich netter als auf dem Congress. Hier konnte man sich – größtenteils ohne Netz – sehr ungezwungen mit Bekannten und Neu-Bekannten unterhalten und einfach ne nette Zeit haben. Nebenbei haben wir einige Dinge über Konferenz-Orga gelernt und darüber hinaus lustige LED-Spielzeuge abgegriffen, die für stundenlange kurzweilige Unterhaltung gesorgt haben.
Also, ein rundum gelungener Abend, an dem wir auch noch ein paar FrOSCon Flyer verteilen konnten. übrigens: auch Ihr könnt die ausdrucken und verteilen!
NOTP – Impressionen
Letztlich bin ich durch einen mittleren Zufall an eine Freikarte zu Nokia Night of the Proms geraten. Wer mich und meinen Musikgeschmack kennt, der wird sich nun wundern; immerhin ist NOTP und die dort aufgebotene Mischung aus E- und U-Musik nicht unbedingt meine bevorzugte iPod-Betankung, aber nunja, als die Worte “VIP-Ticket” und “für umme” fielen, und die Alternativen für die Abendgestaltung leider auch nicht längerfristig absehbar waren, da wurde mir irgendwie schnell klar, dass es doch gar keine so schlechte Idee wäre, sich da anzuschließen.
Nun, die VIP-Tickets haben sich zwar als normale Tickets herausgestellt, aber der Abend entbehrte dennoch nicht einem gewissen Unterhaltungsfaktor – zumindest für mich.
Highlights waren definitiv die folgenden Dinge:
- Traversen, die über Menschen während der Show verfahren wurden
- die enorm hohe Movinglight-Quote im Vergleich zu herkömmlichen Scheinwerfern in der Show (ca 4:1)
- ein LED-Netz – sieht so ähnlich aus wie diese schäbigen Weihnachtsdekoartikel, dass Farbmischung beherrscht und offenslichtlich fast beliebig ansteuerbar ist
- die verfahrbaren Leinwände, die Teil der Bühnendeko waren
Schon interessant, was ich so von einem Event wahrnehme, vor allem, da ich seit Jahren kein aktiver Veranstaltungstechniker mehr bin. Aber – wenn man eine Leidenschaft in jungen Jahren entwickelt, scheint das für das ganze Leben zu prägen…
22c3 – Blogging
Nachdem meine peer group schon fleißig vom 22C3 und den Eindrücken, die sie hier gesammelt haben, gebloggt hat, fehlen noch meine Impressionen – um die Liveberichterstattung zu vervollständigen.
Blogging auf dem 22C3 empfinde ich aber irgendwie als ziemliche Herausforderung. Nicht wegen der Netzanbindung, die funktioniert nämlich allen Gerüchten zum Trotz hervorragend, aber die Umgebung ist für konzentriertes Formulieren von Einträgen einfach nicht ideal geeignet. Dafür ist es hier viel zu unruhig. Das führt dann neben Unproduktivität auch gerne mal zu Kopfschmerzen. Gottseidank gibt es nahegelegene Apotheken, die die Versorgung mit Paracetamol und Aspirin leicht möglich machen.
Ansonsten ist der Congress eine nette Sache, auch wenn ich mich selbst zu sehr als Konsument fühle, um den Congress wirklich genießen zu können. Leute kennenlernen ist bei der riesigen Menge von Geeks nicht so wirklich möglich. Dafür sind die Vorträge – zumindest teilweise – sehr kurzweilig. Man kann hier sehr deutlich zwischen Leuten unterscheiden, die perfekt vortragen können – größtenteils native speaker – und chaotischen, besoffenen französischen Hackern unterscheiden. Ihr könnt Euch im Streaming-Archiv ein eigenes Bild dazu machen. Meiner Meinung nach würde es auch mehr Sinn machen, mehr Talks in der Sprache des Referenten halten zu lassen, anstatt gute Leute dazu zu zwingen, sich in Englisch einen abzustammeln….
Erfreulich ist die große Zahl von Einsteigervorträgen und erfreulich ist auch dass das Netz funktioniert.. no wait.. das hatte ich schon…
Für heute machen wir hier im Congress jetzt Feierabend, weiter geht es bei den Linuxtag-Jungs. Die laden heute Abend zum meet and greet und wir hoffen, hier noch mehr Infos für die FrOSCon zu bekommen… mehr dazu morgen…