Category: General

  • Nähe und Ferne

    Nun, wie die meisten regelmäßigen Leser meines Blogs wissen, lebe ich in Hamburg in einer WG. Diese WG ist jedoch etwas anders als normale WG’s, da mein Mitbewohner und ich uns nur sporadisch treffen. Nachdem ich zwei Wochen in München war, ist er nun für einen Teil der Semesterferien in seine Heimatstadt Konstanz abgehauen. Nun, mir kann’s recht sein, allerdings wunderte ich mich über einen Brief, den ich heute auf meinem Schreibtisch fand:

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte ich eine kurze “Stippvisite” in meiner Hamburger Wohnung eingelegt und bin dabei auch der Freundin meines Mitbewohners über den Weg gelaufen. Nachdem ich jedoch ihren Namen nicht direkt zuordnen konnte und sie mir überhaupt relativ viel anders vorgestellt hatte, schien sie beunruhigt und hat mir eine Nachricht hinterlassen, in der sie sich über mein Verhalten wunderte. Naja, sie ging natürlich prompt davon aus, dass ich eine andere Frau erwartet hätte, ergo ihr Freund sie in Hamburg betrügen würde. Erwähnte ich bereits, dass sie in Konstanz lebt?

    Nun, nachdem ich schon entsprechend vorgewarnt war (Fotos von Küchen mit 2 Gläsern provozieren direkt ein “Naaa, mit welcher Frau hast Du denn da Wein getrunken??”), schockte mich das nicht so sehr, aber ich fragte mich dennoch, ob mir so etwas auch einmal passieren würde.

    Mein Mitbewohner ist so mit die treueste Seele, die ich mir vorstellen kann, und außerdem läßt sich niemand, der nicht felsenfest von der Zukunft der Beziehung und der Frau selbst überzeugt ist, auf eine Entfernung Hamburg-Konstanz ein (mein Mitbewohner wohnte nämlich schon ca. 7 Jahre hier in Hamburg, BEVOR er mit seiner Freundin zusammengekommen ist). Dennoch, auch diese Vernunftgründe helfen nicht gegen das Gespenst Eifersucht. Sind Fernbeziehungen also per se zum Scheitern verurteilt? Ist Nähe nur bei räumlicher Nähe möglich? Bedeutet räumliche Ferne automatisch den Tod einer Beziehung? Ist Eifersucht vielleicht doch gesund?

  • Blog code und Karneval in MUC

    Nun, Gruppendruck kann so böse sein. Seit wir planet.luusa.org haben, wiederholen sich natürlich auch ein paar Dinge. Nachdem Lars auch seinen bloger code gepostet hat, muß ich natürlich nachlegen. Mit B5 d+ t+ k s u– f- i- o+ x e l+ c ist er lustigerweise nahezu identisch zu Lars’ Code.

    Neben Planet lesen habe ich meine Zeit im übrigen mit dem Besuch einer Nicht-rheinländischen Karnevalsveranstaltung aka. Fasching in München verbracht. Vorgestern war hier nämlich Faschingsdienstag und das ist hier in der Gegend der Tag, an dem Karneval gefeiert wird. Nur er heißt halt anders. Ansonsten ähneln sich die Veranstaltungen aber frappierend; einzig der Zug fehlt und die Namensgebung der Veranstaltung ist leicht anders. Dafür sind aber die Leute ungefähr gleich angezogen (auch wenn die kurzer-Rock-Quote hier temperaturbedingt leicht geringer war als traditionell im Rheinland) und die Musik ist auch identisch (auch hier wird Viva Colonia lauthals gegröhlt).

    Leider war es mir jedoch nicht möglich, mehr über die lokalen Bräuche zu erfahren, da unser weiblicher tour guide nach einem kleinen Bierchen mit uns “Ausländern” (2x Hamburger, 1x Rheinländer) beschlossen hat, sich dann doch zu ihren Freundinnen in eine Kneipe abzusetzen und uns mitten auf dem Viktualienmarkt stehen zu lassen. Naja, wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr…. 🙂

  • Schneetreiben

    Faszinierend – meinen ersten Schnee habe ich in Hamburg auch schon erlebt; am 27. Januar trat ich auf die Straße und prompt in den ersten Neuschnee: interessantes Bild, Hamburg in Weiß zu erleben, auch wenn es nur geschätzte 2cm Schneedecke waren.

    Auch eine Art, den eigenen Geburtstag zu feiern, dachte ich mir. Der Resttag brachte, wie auch der Tag zuvor, Wissen über Virenscanner, zentrale Managementkonsolen und eine Personal Firewall – ach, und ein Polo-Shirt des Virenscanner-Herstellers. Irgendwie mag ich diese Schulungswochen 🙂

    Nachdem ich dann am Wochenende meinen Geburstag in Köln nachgefeiert habe (danke nochmal an alle Anwesenden) – wbx hat auch einen Bericht gebloggt – ging es am Anfang der Woche dann ‘gen München. Hier – ich befinde mich schon die zweite Woche in dieser Stadt – sind die Schneedichten jedoch leicht größer. Und Schnee kann ganz schön doof sein. Doof sind auch ganz andere Dinge, aber naja….

    Wo war ich stehengeblieben? Ach genau: der größte Teil der letzten Woche stand ganz im Zeichen Redmonds. Interessant war an dieser Veranstaltung nur, dass Windows und Christian sich offensichtlich nicht wirklich vertragen; anders kann ich mir die regelmäßigen, trotz anwesendem MVP kaum zu troubleshootenden Problemchen und Abstürze, die mit schöner Regelmäßigkeit zunächst alle 4 Stunden, später dann deutlich häufiger passiert sind, erklären.

    Es ist also nicht so, als würde ich Windows aus Prinzip nicht mögen; ich habe nur den Eindruck, dass Windows und ich uns nicht besonders gut verstehen… Vielleicht ändert sich das, wenn ich meine erste Microsoft-Zertifizierung in der Tasche habe. Fragt nicht.

  • Küchenserver down

    Nun, ein wenig peinlich ist es ja schon für einen Security System Engineer, aber der Küchenserver ist leider Opfer eines kleinen Perl-Wurms geworden. Daher war meine kleine, aber feine Webpräsenz ein paar Tage unerreichbar; auch meine Mails kamen daher nicht unbedingt direkt bei mir an. Ich bitte daher um Euer Verständnis und – datet mal Euer awstats up, wenn Ihr noch Versionen < 6.3 verwendet. Könnte sonst ungut enden....Tja, kommt davon, wenn man die Tage mit Arbeiten und nicht mehr mit ps aux lesen verbringt ;) Details über die letzten zwei Wochen gibt es übrigens in einem eigenen Beitrag gleich zu lesen...Bei unserer kleinen Elite-LUUG tut sich übrigens im Cyberspace auch Einiges. Unser Chat hat nun endlich megasus und ebenso 0wnen wir jetzt auch einen eigenen Planeten. Danke von dieser Stelle an Lars und Marcus für die Umsetzung…