Category: General

  • Buntes Stöckchen

    Inka hat mir nach einem gemeinsamen Essen heute Mittag (sie arbeitet jetzt auch schon seit Längerem in der City Süd) ein Stöckchen rübergeworfen. Es gab übrigens bei mir “Pfundstopf”

    Nun denn:

    1. Welche Haarfarben hattest Du schon mal?
    Rot. Also meinen Naturton. Ich glaube als Kind waren die mal blonder. Also als ganz kleines Kind. Und je länger die Haare werden, umso intensiver wird der Rotstich. Ich färbe meine Haare halt nicht und werde das auch absehbar nicht tun.

    2. Welche Haarfarben würdest Du gerne mal ausprobieren?
    Bei mir keine außer meiner eigenen, vielleicht maximal fleischfarben. Oder ist hiermit die präferierte Haarfarbe der Partnerin gemeint?

    3. Welche Farben kommen in Deinem Wallpaper am meisten vor?
    Blau. Ich habe nämlich kein Wallpaper. Ich sehe meinen Desktop eh nie.

    4. Welche Farben magst Du am meisten?
    Oliv, Grün, Blau und Schwarz (ja ich weiß, dass Schwarz keine Farbe ist). In unterschiedlicher, tagesformabhängiger Reihenfolge.

    5. Welche Farben kannst Du überhaupt nicht ausstehen?
    Sämtliche Farben, die nach Früchten o.ä. benannt sind. Gelb ist darüberhinaus auch noch stark grenzwertig.

    Geworfen wird an Thomas, Dirk und Tobias.

  • Angekommen

    Nach guten zweieinhalb Jahren in Hamburg bin ich jetzt da.

    Es war nicht der große Hammer, der eine Moment, der dazu geführt hat. Was es genau war, kann ich gar nicht sagen, aber das Gefühl ist da.

    Es war vielleicht die Stammkneipe (fast) um die Ecke, die Restaurants, die ich inzwischen blind ansteuere, waren die Menschen, denen ich in den letzten Jahren begegnet bin, waren die Orte, die ich für mich gezähmt habe.

    Ich führe Gäste mit einer traumwandlerischen Sicherheit durch die Stadt, kann auf ihrer Klaviatur der Möglichkeiten spielen, und entdecke auch für mich immer wieder neue Lieblingsecken.

    Und so kommts, dass ich jetzt, wenn ich kurz vor Sonnenuntergang über die Elbbrücken an den Hafenkränen vorbei mit dem Zug nach Hamburg Hauptbahnhof einfahre, mich freue, endlich wieder zu Hause angekommen zu sein.

    [im Zug nach Hannover; AC/DC – Highway to Hell live]

  • Homezone

    Seit ich meinen Handytarif auf Genion zurückgestellt habe, verfüge ich ja auch wieder über eine Homezone (kuechenserver.de berichtete).

    Dank neuem Handy (lange Geschichte) funktioniert jetzt aber auch das Häuschen im UMTS-Netz hervorragend und ich bin erstaunt, wo überall in der Stadt denn meine Homezone ist.

    Ich habe bislang nämlich kaum eine Ecke in der Innenstadt gefunden, wo ich nicht “zu Hause” bin; ob Dammtor, Jungfernstieg, Großneumarkt oder Speicherstadt…

    Und sogar in meinem liebsten Irish Pub ist laut O2 mein Zuhause

  • Flaggenappell to Hell

    In einer Zeit lang vor dieser gab es in Leverkusen an einem lang abgerissenen und neu bebauten Ort eine legendenbildende Rock’n’Roll Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung.

    In einem alten Hochbunker war der angesagteste Musikladen des Rheinlandes eingezogen, dort verkaufte ein geschäftstüchtiger und mit großem Herz gesegneter Geschäftsmann alter Schule sämtliche feinen Sachen, die Musikherzen höher schlagen und Kontostände schwinden lassen.

    Ich hatte das große Vergnügen, einen guten Teil meiner Jugend in diesen ehrwürdigen Hallen verbringen zu dürfen und mit lieben Kolleginnen und Kollegen dort für den Aufstieg und Fall dieses ganz besonderen Platzes zu sorgen.

    Ein guter Teil des Lebens dort bestand aus einer Reihe von festgelegten Ritualen. Neben ausgiebigem Fluchen, abruptem Abbrechen von Witzen in meiner minderjährigen Gegenwart und Pizzabestellungen war insbesondere das Hissen der extra angefertigten Ladenflagge immer ein großes Highlight, dass einem ganz besonderen Ritual folgte:

    Jeden Samstag hingen wir die Flagge vor den Laden und jeden Samstag begleitete uns dabei die gleiche Hymne: “Highway to Hell”. Und, irgendwie hatte ich das bis gerade wieder vollkommen verdrängt.

    Aber irgendwie scheint es, als würde ich derzeit einen großen Trip down memory lane zurück zu ein paar heilsamen Wurzeln erleben. Und das ist gut so!

    [AC/DC – You Shook Me All Night Long unplugged; im Zug]

Exit mobile version