Category: General

  • Notoperation

    Wer mich kennt, weiß auch um meine Probleme, meine Haare auch nur annähernd in eine Grundform zu bekommen, die als erträglich angesehen werden kann. Oftmals gleicht daher ein Friseurbesuch eher einer Schadensminimierung oder Notoperation.

    Ihr könnt Euch also meine Begeisterung vorstellen, als ich letztlich nach einem Besuch bei Weingarten zwecks Erwerb neuer Eterna-Hemden einen Friseurladen namens “Haarklinik” entdeckte. Und da ich mal wieder eine Haar-OP nötig hatte, fragte ich kurzfristig nach einer Behandlung an. Ich hatte Glück und kam auch sofort dran und auch das Ergebnis hat nicht nur mich, sondern auch das eine oder andere weibliche Wesen begeistert.

    Grund dafür ist einfach, dass dieser Friseurladen sehr ordentlich arbeitet – nach dem normalen Haarschnitt mit feuchten Haaren folgt ein Feinschnitt, nachdem die Frisur trockengeföhnt wurde – und letztlich hat meine Friseurin sogar noch einmal nach dem Bezahlen korrigiert, da ihr vis-a-vis aufgefallen war, dass sie an einer Stelle ein wenig unsymmetrisch geschnitten hatte. Das erklärt auch, warum Termine hier atypischerweise nur im Stundenraster vergeben werden.

    Dass der Laden darüber hinaus noch eine leichte Verpeiltheit ausstrahlt, macht ihn für mich nur umso sympathischer.

    Falls jemand von Euch dem Team einen Besuch abstatten möchte: ich habe da auch noch ein oder zwei “Überweisungen” zu vergeben…. Anschrift siehe unten, Öffnungszeiten entnehmt Ihr idealerweise der Webseite unter http://www.haarklinik.de. Und auch wenn man keinen Termin braucht, empfehle ich Euch, einen zu vereinbaren. Lohnenswert beispielsweise jeden 1. Donnerstag im Monat, weil es dort neben langen Öffnungszeiten bis 22h auch frisch gemixte Cocktails zum neuen Haarschnitt gibt – zumindest wenn nicht der Bar-Mixer kurzfristig ausfällt….

    Haarklinik
    Ein wirklich netter Friseurladen
    mitten in Köln
    über den ich durch Zufall
    beim Shopping
    gestolpert bin”);
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    [halbe Stunde vor Hamburg Hbf; Tab Two – Wanna lay (on your side)]

  • Hass auf die Bahn

    wie vielleicht einigen von meinen Lesern bekannt, befinde ich mich derzeit im Heimateinsatz; naja – zumindest fast. Und dieses “fast” ist auch der Grund, warum ich endlich den tiefen Hass, den gefühlte 93% der Menschheit der Deutschen Bahn entgegenbringen, einordnen kann.

    Als bekennender Bahnvielfahrer bin ich der DB gegenüber ja einigermaßen positiv eingestellt. Ich habe aber auch bislang vornehmlich die Premiumprodukte der Deutschen Bahn, den IC und ICE genossen.

    Jetzt pendle ich jedoch täglich von Leverkusen nach Düsseldorf-$Stadtteil und muss dabei eine kurze Strecke mit entweder einer S-Bahn oder einem Regionalexpress überbrücken. Und dabei habe ich dann den Regionalexpress hassen gelernt.

    Nicht nur, dass man wahrscheinlich weniger Platz zur Verfügung hat als in einem durchschnittlichen Viehtransport, nein, auch die Zuverlässigkeit dieser Verkehrsmittel ist unterirdisch. Ausgefallene und um 20 Minuten verspätete Züge sind hier an der Tagesordnung. Wenn ich 10 Minuten Verspätung bei einer Fernverkehrsstrecke noch akzeptieren und einplanen kann, sind 35 Minuten (wie selbst erlebt) bei einer Nettofahrtstrecke von 10 Minuten für mich nur schwer zu verargumentieren.

    Nachtrag: ich schreibe diesen Eintrag hier auf dem Weg nach Hamburg zuende; während ich stromversorgt und die Füße ausstreckend die Annehmlichkeiten eines frisch umgebauten ICE genieße – und das ohne Sitzplatzreservierung trotz von der Bahn angekündigtem höheren Verkehrsaufkommen. Und gleich besorge ich mir dann erst mal eine Erfrischung im Bordrestaurant, um frisch gestärkt noch ein paar Mails zuendeschreiben zu können.

    Warum kann Bahnfahren nicht immer so angenehm sein?

    [Dixie Chicks – Favourite Year; kurz vor Münster]

  • Bayer, ich komme

    Was soll ich sagen? Im Rahmen meines Heimaturlaubs im schönen Rheinland hab ich die Tatsache, dass ich in dieser Saison wieder Inhaber einer Bayer04-Jahreskarte bin [lange Geschichte, auf Anfrage gerne mal mündlich], ausgenutzt und nach gefühlten 7 Jahren das erste Mal wieder meinen Fuß ins Haberland-Stadion (wobei das inzwischen glaube ich “Bayarena” heißt) gesetzt.

    Und, was soll ich sagen – nach einer Halbzeit war die Distanz, die sich in der Stadionabstinenz zu meinem Club aufgebaut hat, fast vergessen. Gründlich überzeugt wurde ich dann durch die zweite Halbzeit gegen Hertha BSC, die uns den Sieg und mir die Einsicht brachte, demnächst häufiger mal wieder ein Spiel zu besuchen.

    Da ich inzwischen auch einen brauchbaren Friseur in Köln gefunden habe (demnächst mehr), ist also der Plan gereift, demnächst den Besuch beim Hairsylisten mit dem Ausführen meiner alten Fanschals zu verbinden….

    Positiver Nebeneffekt: da der Verein inzwischen über eine Stadionheizung verfügt, kann ich dabei sogar die Skiunterwäsche in Hamburg lassen…

    [Fettes Brot – Nordisch By Nature (live in Husum); aufm Weg nach Hamburg]

  • Perl-Wochen

    Frage:

    warum interessiert sich ein Dresdner Juwelier für eine Programmiersprache?