Category: op tour

  • Schattenwelt Bahn

    Gestern auf dem Weg von Frankfurt nach Hause:
    Ich saß mal wieder in einem ICE, auf der Reise quer durch Deutschland. Und wie (fast) immer wurde natürlich auch meine Fahrkarte kontrolliert. Und, als sich die Bahnangestellte so zu mir hin beugte glitten meine Augen auf… na? Natürlich, das Armulett, dass sie um den Hals hängen hat. Wenn ich es richtig gedeutet habe, ein Pentagramm, dass die gute Dame da um den Hals hängen hatte.

    Und auch die Kollegin, die mich auf der Hinfahrt kontrollierte, hatte eine Gesichtsfarbe – oder genauer Nicht-Farbe – die keinen Vergleich mit meinem derzeit leicht kränklichen Teint scheuen muß. Genauer: sie war kalkweiß und hatte dazu deutlich schwarz gefärbte Haare.

    Nach kurzer überlegung fiel mir auf, dass ich in Bahnuniformen schon viele Menschen gesehen hatte, die irgendwie “verkleidet” in diesen seriösen Klamotten wirkten / auffällig viele Ringe und Piercings trugen / interessante Tattoos halberfolgreich unter der Uniform verbargen oder durch andere Kleinigkeiten aus dem Rahmen fielen.

    Kann es sein, dass die Bahn neben Fetisch-Bekleidungsläden und einschlägigen Discos der einzige Arbeitgeber ist, der Goths einstellt? Ist etwa die komplette Bahn eine einzige Schattenwelt? Oder bin ich einfach nur ein wenig paranoid, nachdem aus meinem Schattendisco-Besuch mit Nils‘ Freundin nix geworden ist? Wobei, jene welche ist angehende Juristin … vielleicht muss ich ja doch an meinem Weltbild arbeiten?

  • Plan für diese Woche

    as usual, wenn ich unterwegs bin:

    Montag und Dienstag werde ich mich in der Nähe von Frankfurt aufhalten, einen Kunden besuchen, dessen legendäre Kantine begutachten und darüber hinaus noch einen alten Freund (immer noch bloglos) wiedertreffen. Daher kann ich leider auch nicht zum Bambi Brain Battle auf den Hamburger Berg. (Danke Scotty für den Tip). Vielleicht ja nächste Woche.

    Den Rest der Woche bin ich wohl in Hamburg, Donnerstag Abend dann aufm Kiez unterwegs, Freitags auf unserem Niederlassungsfest an der Alster, so wie es derzeit aussieht. Was das Wochenende bringt (ggf. einen Abstecher ins Münsterland) kann ich jedoch noch nicht sagen. Montag bin ich jedoch, so wies ausschaut, in Berlin unterwegs, nur so zum Vormerken…

    Falls also irgendjemand von Euch Lust hat, mich zu treffen; Anruf oder SMS genügt….

  • Gut gepunktet

    Ein Blick auf mein Bahn Online-Portal war heute sehr erfreulich:
    2040 bahn.comfort-Punkte nenne ich inzwischen mein Eigen.

    Sobald die neue Bahncard da ist und ich die damit verbundenen Annehmlichkeiten nutzen kann, werde ich Bericht erstatten.

  • Das Rheinische Dehnungs-r

    Heute wurde ich von einer lieben (bloglosen, daher hier kein Link) Freundin, der ich vor einem Jahr mal das Dehnungs-i erklärt habe (wie in Troisdorf oder Grevenbroich) mal wieder auf meinen Sprachdefekt hingewiesen:

    Ich bin bekanntermaßen Rheinländer. Und Rheinländer sind unfähig ein “r” auszusprechen. Das verschleift sich dann meist zu anderen Dingen.

    Meine Freundin meinte darauf dann, dass es sich da bestimmt um ein Dehnungs-R handeln müsse, dass nicht mitgesprochen wird. Beispiele dafür findet man mannigfaltig, zum Beispiel in den Wöchtern Spocht, docht oder Kachte.

    Und, ich muss sagen dass mir diese Erklärung (man MUSS das einfach so aussprechen, weil das ja ein Dehnungs-r ist) viel besser als mir selbst eingestehen zu müssen, sprachliche Dysfunktionen an den Tag zu legen. Danke also nochmal für diese aufmunternden Worte.