# Küchenserver

Geschichten vom Tage, gehostet auf einem Server, der mal in der Küche stand

- Site: https://www.kuechenserver.org/

## it-sa 2026: Enterprise Security, Klassentreffen und hoffentlich noch Stimme

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/10/05/it-sa-2026-akamai-klassentreffen/
- Published: 2026-10-05T08:00:00+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Es gibt Veranstaltungen, zu denen fährt man wegen der Vorträge. Zu anderen wegen
der Menschen. Und dann gibt es die it-sa, bei der man morgens einen ziemlich konkreten
Plan hat und nach dem dritten „Ach, Du auch hier!“ schon wieder ganz woanders steht.

Ich freue mich drauf.

Die [it-sa findet vom 27. bis 29. Oktober 2026 in Nürnberg statt](https://www.itsa365.de/de-DE).
Ich reise am Montagabend, dem 26. Oktober, mit der Bahn an und bleibe bis Donnerstagabend.
Tagsüber bin ich für Akamai unterwegs: am Stand in Halle 7A, Stand 420, bei Gesprächen,
Vorträgen und hoffentlich ziemlich vielen guten Begegnungen.

## Enterprise Security ist selten nur ein Produkt

Inhaltlich bringe ich einen breiten Blick auf Enterprise und Infrastructure Security
mit. [Segmentierung](https://www.akamai.com/de/products/akamai-guardicore-segmentation)
und [Akamai Workforce Protector](https://www.akamai.com/products/akamai-workforce-protector)
sind dabei konkrete Beispiele, an denen sich größere Fragen gut besprechen lassen.

Bei Segmentierung geht es nicht nur darum, irgendwo eine zusätzliche Regel zu setzen.
Spannender ist der Weg von „Das müssten wir dringend machen“ zu einem ersten sinnvollen
Schritt, der im laufenden Betrieb funktioniert. Welche Abhängigkeiten kennt man 
wirklich? Wo liegen alte Annahmen? Und wie verhindert man, dass aus Sicherheitsarbeit
ein Projekt wird, das alle wichtig finden und trotzdem niemand anfangen kann?

Beim Workforce Protector verschiebt sich der Blick auf die Orte, an denen Menschen
heute arbeiten: Webanwendungen, SaaS und KI-Dienste. Enterprise Security muss dort
anschlussfähig sein, wo Daten tatsächlich verarbeitet werden. Sie darf Schutz nicht
so umsetzen, dass der Arbeitstag nur noch aus Fehlermeldungen, Ausnahmeanträgen 
und Erklärungen besteht.

Das sind für mich Beispiele innerhalb eines größeren Gesprächs über Enterprise und
Infrastructure Security. Mich interessiert, wo es in der Praxis hakt: bei der Technik,
bei Zuständigkeiten, bei der Sichtbarkeit oder schlicht daran, dass zwischen Tagesgeschäft
und dem nächsten dringenden Projekt erstaunlich wenig Platz für das wichtige Projekt
übrig bleibt.

## Klassentreffen mit wechselnden Namensschildern

Der andere Teil ist das Wiedersehen. Menschen, mit denen ich schon zusammengearbeitet
habe. Frühere Kollegen, Kunden, Partner und Bekannte. Leute, deren Namen ich sonst
vor allem neben einer Nachricht oder unter einer Videokonferenz-Kachel sehe.

Irgendwann kennt man sich in dieser Branche. Die Firmen auf den Namensschildern 
wechseln, die Gespräche lassen sich trotzdem erstaunlich nahtlos fortsetzen. Die
it-sa ist für mich deshalb auch ein ziemlich großes Klassentreffen. Nur mit mehr
Firewalls.

Und natürlich freue ich mich genauso auf Menschen, die ich bisher noch nicht kenne.
Nicht jede Unterhaltung muss nach drei Minuten in eine Produktdemo abbiegen. Mich
interessiert, was Euch gerade beschäftigt. Beruflich, technisch und überhaupt.

## Wo Ihr mich findet

Am Dienstag, dem 27. Oktober, halte ich von 14:00 bis 14:15 Uhr einen Standvortrag
am Akamai-Stand. Am Mittwoch, dem 28. Oktober, bin ich von 15:30 bis 15:45 Uhr auf
der German Stage in Halle 7A, Forum B. Dazu kommen weitere Vorträge bei uns am Stand.

Ansonsten findet Ihr mich möglichst oft am Akamai-Stand in Halle 7A, Stand 420. 
Dort gibt es auch Kaffee. Das ist eine ausgesprochen gute Möglichkeit, ein Gespräch
zu beginnen, ohne erst eine gemeinsame Taxonomie für Enterprise Security verabschieden
zu müssen.

## Bahn, Kaffee und die Stimme

Vor Ort übernehme ich den Teil mit dem Reden. Vorsorglich landet GeloRevoice im 
Gepäck; das habe ich inzwischen ohnehin meist dabei. Ob ich es brauche, wird sich
zeigen. Mein Optimismus bezüglich der Belastbarkeit meiner Stimme ist vor solchen
Veranstaltungen traditionell größer als am Donnerstagabend.

Wenn Ihr zwischen dem 27. und 29. Oktober in Nürnberg seid, sprecht mich gern an
oder schreibt mir vorher auf [LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/christianlouis/).
Dann finden wir hoffentlich Zeit zum Schnacken. Gute Gespräche dürfen sich gern 
stapeln. Bei den Ausnahmeanträgen wäre mir weniger lieber.

Heiter weiter!

C.

Aufmacher: KI-generierte Illustration auf Basis meines Porträtfotos.

## Fünf Minuten pro Woche – oder: Warum meine Nomos plötzlich vorging

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/10/03/zeitwaage-uhrenmessung/
- Published: 2026-10-03T22:48:51+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

**Werbung / Affiliate-Links:** Die beiden Produktlinks führen zu Amazon. Als Amazon-
Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Meine Nomos war plötzlich der Meinung, dass eine Woche ruhig fünf Minuten kürzer
sein könnte. Ungefähr fünf Minuten Vorgang pro Woche. Für eine Uhr, die eigentlich
nur die Zeit anzeigen soll, ein recht eigenmächtiger Eingriff in meine Terminplanung.

Diese Nomos ist nicht irgendeine Uhr. Ich habe sie mir von meinem ersten Vertriebsbonus
bei Astaro gekauft. Seitdem ist sie meine „Jeden Tag, und ich erfreue mich jeden
Tag dran“-Uhr. Das klingt ein bisschen nach einem Satz, mit dem man sich einen teuren
Kauf schönredet. Stimmt in diesem Fall aber tatsächlich.

Die Apple Watch liegt derweil gelangweilt auf dem Schreibtisch und schielt vermutlich
neidisch zur Nomos hinüber. Sie kann deutlich mehr. Die Nomos darf trotzdem jeden
Tag mit. Manchmal gewinnt eben die Uhr, bei der man sich einfach freut, wenn man
aufs Handgelenk schaut.

Nur wäre es natürlich schön, wenn dann auch ungefähr die richtige Zeit darauf steht.

## Die war doch gerade erst zu Hause!

Also erst einmal googeln. Warum geht eine mechanische Uhr plötzlich so stark vor?
Dabei tauchte ziemlich schnell eine mögliche Erklärung auf: Magnetisierung. Auch
die AI meines Vertrauens hielt das für einen plausiblen Kandidaten. Das Thema ist
übrigens so wenig exotisch, dass [NOMOS es selbst in den FAQ erklärt](https://nomos-glashuette.com/de/nuetzliches/faq).

Und ich dachte: Moment. Die Uhr war doch erst gut anderthalb Jahre zuvor zur großen
Revision zu Hause in Glashütte. Allein die Revision hatte 380 Euro gekostet, mit
neuem Band und Rückversand lag die Bestellung bei knapp 480 Euro. Einmal gründlich
kümmern lassen. Danach sollte das gute Stück doch bitte nicht schon wieder komplett
Fratze sein.

Mein nächster Gedanke war trotzdem: Dann gehe ich wohl mal zu Wempe oder einem anderen
NOMOS-Konzessionär hier in Hamburg. Und unmittelbar danach meldete sich die innere
Buchhaltung. Teure Uhr, teure Diagnose, bestimmt wieder fünfzig oder hundert Euro
los, bevor überhaupt jemand etwas gemacht hat.

Das war meine Befürchtung, kein Kostenvoranschlag von Wempe. Ich war ja noch nicht
einmal hingegangen. Aber mein Enthusiasmus, erneut Geld auf das Problem zu werfen,
hielt sich nach der letzten Revision in Grenzen.

Vielleicht konnte ich ja erst einmal selbst herausfinden, was los war.

## Seit wann hat Zeit ein Gewicht?

Bei der Suche begegnete mir zum ersten Mal das Wort „Zeitwaage“. Ich hätte spontan
eher ein Gerät erwartet, das mir verrät, wo die letzten drei Stunden geblieben sind.
Tatsächlich hört so ein Ding einer mechanischen Uhr beim Ticken zu und errechnet
daraus, wie sie läuft.

Dafür gibt es sogar freie Software: [„tg – the open source timegrapher“](https://github.com/vacaboja/tg).
Und ein Mikrofon hatte ich schon. Ein Shure SM7B. Eine Uhr tickt. Ein Mikrofon nimmt
Geräusche auf. Das sollte sich doch zusammenbringen lassen.

Tat es bei mir leider nicht vernünftig. Viel Mikrofon, zu wenig brauchbares Uhrensignal.
Ein gutes Mikrofon ist offenbar nicht automatisch das richtige Mikrofon. Schade 
eigentlich, denn „ich hatte schon alles da“ wäre die eleganteste Einkaufsbegründung
gewesen.

Also bestellte ich diese [günstige USB-Zeitwaage mit Klemmmikrofon](https://www.amazon.de/dp/B0F2N1BZRT?tag=kuechenserver-21).
Entgegen meinem sonst recht treuen Motto „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Diesmal
wollte ich allerdings auch keine Uhrmacherwerkstatt eröffnen, sondern einer einzigen
Uhr zuhören.

Unter Windows angeschlossen, Uhr eingespannt, tg gestartet. Den beiliegenden USB-
Stick brauchte ich dafür nicht. Und plötzlich waren da saubere Linien.

## Läuft. Nur leider zu schnell.

Ich habe der AI die Diagramme gezeigt und mich durch Begriffe wie Gang, Amplitude
und Abfallfehler gearbeitet. Nicht ganz die Beschäftigung, die man erwartet, wenn
man morgens feststellt, dass die Uhr falsch geht. Aber Christian ist Christian.

Das interessante Bild war: Das Werk wirkte kräftig und lief gleichmäßig. Je nachdem,
wie die Uhr lag, zeigte die kleine Zeitwaage grob eine halbe bis dreiviertel Minute
Vorgang pro Tag. Das passte ziemlich gut zu meiner Erfahrung am Handgelenk.

Die Nomos schnurrte also durchaus wie ein Kätzchen. Nur offenbar wie ein Kätzchen,
das dringend zum nächsten Termin musste.

Eine günstige Zeitwaage stellt keine vollständige Diagnose, und Magnetismus misst
sie schon gar nicht. Aber das Bild passte zum ursprünglichen Verdacht. Es sah jedenfalls
nicht nach „alles kaputt, bitte einmal komplett neu“ aus. Das war schon mal eine
ausgesprochen angenehme Erkenntnis.

## Ein Kästchen später

Also noch einen [kleinen Entmagnetisierer](https://www.amazon.de/dp/B0CJW4CMZC?tag=kuechenserver-21)
bestellt. Uhr entsprechend behandelt, anschließend wieder gemessen – und der starke
Vorgang war weg.

Nach all dem Googeln, Grübeln und Kurvenanschauen war die eigentliche Lösung geradezu
unverschämt unspektakulär. Ein kleines Kästchen, ein kurzer Vorgang, und plötzlich
war dieses „Mist, jetzt schon wieder?“ erledigt.

Dieses Glücksgefühl kennt Ihr vielleicht. Ein Problem, auf das man innerlich schon
den nächsten größeren Geldbetrag werfen wollte, löst sich mit überschaubarem Aufwand.
Nebenbei hat man etwas verstanden und besitzt jetzt zwei neue Werkzeuge. Für jemanden
wie mich eine ziemlich gefährliche Kombination aus Vernunft und Belohnungssystem.

Meine beiden kleinen Helfer kosteten jedenfalls zusammen nur ein paar Zehner. Sie
haben mir in diesem Fall den Weg zum Händler erspart. Bei einem tatsächlich defekten
Werk würde ich trotzdem zum Uhrmacher gehen. Eine erfolgreiche Bastelrunde ist schließlich
noch keine abgeschlossene Ausbildung.

Und nein, seitdem ist die Nomos keine Atomuhr. Sie bleibt eine mechanische Uhr, 
die ich regelmäßig stellen muss. Aber gelegentlich korrigieren ist etwas anderes
als jede Woche fünf Minuten einsammeln.

Die Nomos darf also weiter jeden Tag mit. Die Apple Watch guckt weiterhin beleidigt.
Und ich freue mich beim Blick aufs Handgelenk wieder über beides: die Uhr und die
Uhrzeit.

Heiter weiter!

C.

_Titelbild: KI-generierte Illustration mit einer Tangomat-ähnlichen Uhr; keine Fotografie
meiner Uhr oder der verlinkten Geräte._

## Drama Numbers: Deutschlands Telefonnummern für erfundene Menschen

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/10/03/drama-numbers-deutschland-telefonnummern-liste/
- Published: 2026-10-03T20:02:19+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Es gibt Telefonnummern, deren wichtigste Eigenschaft ist, dass sie niemandem gehören.
Und weil wir in Deutschland sind, gibt es dafür selbstverständlich eine amtliche
Liste.

Ich finde das ziemlich großartig.

**Drama Numbers**, auch Filmrufnummern genannt, sind für erfundene Kontakte in Medien
gedacht. Die Bundesnetzagentur führt dafür reservierte deutsche Festnetz- und Mobilfunknummern
auf. Wer also für einen Krimi, ein Buch oder einen Screenshot eine glaubwürdige 
Telefonnummer braucht, muss sich keine ausdenken, die womöglich bei einem ziemlich
realen und zunehmend genervten Menschen klingelt.

Und natürlich gibt es auch Software, die solche Nummern erkennt. Dazu gleich mehr.
Erst einmal die Liste, wegen der vermutlich einige von Euch hier gelandet sind.

## Drama Numbers in Deutschland: die vollständige Liste

Grundlage ist die [Mitteilung 148/2021 der Bundesnetzagentur vom 14. April 2021](https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Nummerierung/_DL/mittlg148_2021.pdf?__blob=publicationFile&v=1).
Die Behörde verlinkt diese Liste auch auf ihrer [aktuellen Nummerierungsseite](https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Nummerierung/start.html).
Abgeglichen am 3. Oktober 2026.

Hier stehen sämtliche darin genannten Blöcke und Einzelnummern. Bei Bereichen gehören
Anfang und Ende jeweils dazu.

### Festnetz: Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München

  |  Ortsnetz |  Erste Nummer |  Letzte Nummer |  Anzahl |  
   |  Berlin |  030 23125000 |  030 23125999 |  1.000 |  
 |  Frankfurt am Main |  069 90009000 |  069 90009999 |  1.000 |  
 |  Hamburg |  040 66969000 |  040 66969999 |  1.000 |  
 |  Köln |  0221 4710000 |  0221 4710999 |  1.000 |  
 |  München |  089 99998000 |  089 99998999 |  1.000 |

### Mobilfunk: reservierte Handynummern

  |  Nummer oder Bereich |  Anzahl |  
   |  0152 28817386 |  1 |  
 |  0152 28895456 |  1 |  
 |  0152 54599371 |  1 |  
 |  0171 3920000 bis 0171 3920099 |  100 |  
 |  0172 9925904 |  1 |  
 |  0172 9968532 |  1 |  
 |  0172 9973185 |  1 |  
 |  0172 9973186 |  1 |  
 |  0172 9980752 |  1 |  
 |  0174 9091317 |  1 |  
 |  0174 9464308 |  1 |  
 |  0176 04069000 bis 0176 04069099 |  100 |

Das ergibt **5.000 Festnetznummern und 210 Mobilfunknummern, insgesamt 5.210 Drama
Numbers**. Die Mobilfunknummern wurden für diesen Zweck von Netzbetreibern bereitgestellt.

## Was darf man mit diesen Telefonnummern machen?

Die genannten Nummern dürfen laut Bundesnetzagentur ohne individuelle Genehmigung
in Medien erscheinen: sichtbar, gedruckt oder gesprochen. Die Behörde nennt neben
Filmen ausdrücklich auch Bücher, Broschüren, Dokumentationen und Lehrmaterialien.
Der Sinn dahinter: Die Nummern sind dauerhaft keinem Teilnehmer zugeteilt und sollen
neugierige Anrufe bei Unbeteiligten verhindern.

Für mich ist das auch eine schöne Lösung für technische Dokumentation: ein Beispielkontakt
im Handbuch, eine Telefonnummer auf einer Demo-Folie oder ein Screenshot einer fiktiven
Kundenkartei. Solche Kleinigkeiten werden schließlich erstaunlich schnell öffentlich.
Irgendjemand kopiert eine Folie, jemand anders übernimmt das Beispiel, und plötzlich
hat die vermeintlich harmlose Fantasienummer eine Karriere.

Eine zufällig erfundene Ziffernfolge ist dafür keine gute Grundlage. Aus „wird schon
niemandem gehören“ wird durch häufiges Wiederholen keine belastbare Eigenschaft.

## Beispielnummern zum Kopieren

Eine Berliner Filmrufnummer ist `030 23125000`, international geschrieben `+49 30
23125000`. Für ein Mobilfunkbeispiel eignet sich etwa `0152 28817386`, international`
+49 152 28817386`.

Bei der internationalen Schreibweise entfällt die erste Null der deutschen Vorwahl.
Die Nummern hier sind Beispiele für die Darstellung in Medien; sie sind kein Dienst
zum Empfangen von Anrufen oder SMS.

## Drama Numbers erkennen: die Java-Bibliothek Telephone

Der für mich besonders schöne Nerd-Nachschlag: Jens Kaisers Java-Bibliothek [Telephone](https://gitlab.com/schegge/telephone)
kennt eine ausdrückliche Prüfung für deutsche Drama Numbers. In seinem Beitrag [„Deutsche Drama Numbers validieren“](https://schegge.de/2023/12/deutsche-drama-numbers-validieren/)
beschreibt er dafür die Annotation `@GermanDramaNumber` und die Methode `GermanDramaNumbers.
isValid(...)`.

Wer in einem deutschen Kontaktformular keine Filmrufnummer akzeptieren möchte, kann
die Validierung beispielsweise so ausdrücken:

    ```wp-block-code
    @GermanDestinationCode
    @GermanDramaNumber(allowed = false)
    InternationalPhoneNumber telefonnummer;
    ```

Das ist ein Ausschnitt für die Bean Validation der Bibliothek, kein vollständiges
Java-Programm. Ohne `allowed = false` prüft die Annotation umgekehrt positiv auf
eine Drama Number. Bei nationalen Nummern muss die Anwendung selbst sicherstellen,
dass Deutschland gemeint ist. Die im Autorenbeitrag gezeigte Liste bildet die 5.210
Nummern kompakt über Einzelnummern und Nummernblöcke ab.

Für andere Sprachen lässt sich dasselbe Prinzip verwenden: Eingaben zunächst sauber
normalisieren und anschließend mit den offiziellen Blöcken und Einzelnummern vergleichen.
Ein bloßes „beginnt mit 0171“ wäre offensichtlich zu großzügig. Länge, vollständiger
Bereich und Länderkennung gehören zur Prüfung dazu.

## „Gültig“ heißt noch nicht „erreichbar“

Allgemeine Bibliotheken wie [Googles libphonenumber](https://github.com/google/libphonenumber)
helfen beim Einlesen, Formatieren und Prüfen von Rufnummern. Ihre Gültigkeitsprüfung
sollte man aber nicht mit einem Nachweis für einen tatsächlich erreichbaren Anschluss
verwechseln. Darauf weist das Projekt in seiner [FAQ](https://github.com/google/libphonenumber/blob/master/FAQ.md#what-does-it-mean-for-a-phone-number-to-be-valid)
ausdrücklich hin.

Für eine Anwendung sind deshalb drei Fragen zu trennen: Passt die Nummer zum Nummernplan?
Steht sie auf der Liste reservierter Filmrufnummern? Und kann die betreffende Person
sie tatsächlich nutzen? Die Drama-Prüfung beantwortet nur die zweite Frage. Sie 
ersetzt keine Bestätigung der Erreichbarkeit, wenn diese für den Anwendungsfall 
erforderlich ist.

Umgekehrt braucht eine Demo natürlich keinen SMS-Versand an ihre Beispielnummern.
Dafür würde ich den Versanddienst im Test ersetzen, statt echte Nachrichten auf 
die Reise zu schicken.

## Kleine Liste, erfreulich großes Detail

Ich mag solche Fundstücke. Irgendjemand hat sich überlegt, dass eine beiläufig eingeblendete
Telefonnummer für einen völlig unbeteiligten Menschen ziemlich lästig werden kann.
Die Lösung passt auf eine Seite und funktioniert für den Fernsehkrimi ebenso wie
für ein Softwarehandbuch.

Wenn ich das nächste Mal eine Beispielnummer brauche, muss ich also nicht kreativ
werden. Ich kann einfach in eine amtliche Liste schauen. So angenehm kann Bürokratie
sein.

Heiter weiter!
C.

Recherche: 3. Oktober 2026. Maßgeblich bleibt die jeweils von der Bundesnetzagentur
veröffentlichte Liste. Titelbild: KI-generierte Illustration eines Filmsets mit 
einer reservierten Beispielnummer.

## Perpetuum mobile: Wie Copilot Copilot startet, um ganze Roadmaps abzuarbeiten

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/05/31/perpetuum-mobile-copilot-roadmaps/
- Published: 2026-05-31T00:20:35+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Ich bin als diplomierter Informatiker vor allem eins: faul.

Das klingt jetzt vielleicht erstmal nicht nach dem Satz, mit dem man in ein Bewerbungsgespräch
gehen sollte, aber ich halte das im technischen Kontext für eine ganz hervorragende
Eigenschaft. Nicht diese “ich lasse alles liegen und hoffe, dass jemand anders den
Müll rausbringt”-Faulheit. Eher diese andere. Die nützliche. Die, bei der man sich
denkt: Wenn ich das dreimal machen muss, kann ich auch gleich zwei Stunden investieren,
damit ich es nie wieder machen muss.

Nun.

Ganz so einfach ist es natürlich nie.

Ich mag es nämlich nicht nur bequem, ich mag auch, wenn Dinge gut laufen. Und das
ist eine ungünstige Kombination, weil “gut laufen” meistens bedeutet, dass man sich
vorher ein paar Gedanken machen muss. Man kann Dinge natürlich auch einfach irgendwie
zusammenklicken, bis sie zufällig funktionieren, aber dann hat man später diese 
schöne Situation, in der man um 23:47 Uhr auf ein Dashboard starrt und flüstert:“
Warum bist Du so?”

Programmieren konnte ich dabei nie besonders gut. Jedenfalls nicht in dem Sinne,
in dem Menschen programmieren können, die am Wochenende aus Versehen einen Compiler
schreiben, weil ihnen beim Kaffee langweilig war. Ich war immer eher der Typ: Ich
weiß ziemlich genau, wie die Software sich verhalten sollte, ich weiß auch, warum
die vorhandene Software das natürlich wieder nicht tut, und ich habe dann eine sehr
ausgeprägte Meinung dazu, wie eine kleine Individualsoftware aussehen müsste, die
das Problem elegant aus der Welt schafft.

Das Problem daran: Irgendwer muss diese Individualsoftware dann bauen.

Früher war dieser Irgendwer oft ich. Mit unterschiedlichem Erfolg. Es gab funktionierende
Dinge, es gab Dinge, die eher Charakter hatten, und es gab Dinge, die man nachträglich
nur mit “war halt 2004” entschuldigen kann.

Heute gibt es Copilot, Codex und die ganze Familie der fleißigen Textwahrscheinlichkeitsmaschinen.
Und damit entsteht eine interessante neue Form der Faulheit: Man schreibt nicht 
mehr zwingend jeden Code selbst, sondern man beschreibt ziemlich genau, was als 
nächstes passieren soll, lässt einen Agenten loslaufen, schaut sich das Ergebnis
an, meckert bei Bedarf und merged, wenn es tut.

Neudeutsch heißt das dann gerne Vibe Coding. Man hat eine Idee, redet ein bisschen
mit ChatGPT darüber, bekommt eine Roadmap, lässt sich Issues daraus schneiden und
fühlt sich für ungefähr sieben Minuten wie ein sehr effizienter Produktmanager mit
eigenem Maschinenraum.

Das ist auch gar nicht falsch. Es ist sogar ziemlich gut.

Nur kommt danach der langweilige Teil.

Denn wenn die Roadmap einmal da ist, liegen da plötzlich zwanzig, dreißig oder fünfzig
Issues herum. Alle sehen irgendwie sinnvoll aus. Viele davon stammen ohnehin aus
demselben ChatGPT-Gespräch. Und jetzt soll ich als Mensch ernsthaft stundenlang 
Tickets sortieren, Copilot zuweisen, warten, gucken, nächstes Ticket suchen, wieder
zuweisen, wieder warten?

Das ist natürlich Quatsch.

Also macht man, was man als fauler Informatiker macht: Man automatisiert den langweiligen
Teil.

So weit, so nett. Aber nach dem ersten erfolgreichen Copilot-PR kommt natürlich 
sofort die nächste Frage:

Warum muss ich eigentlich den nächsten Copilot-Lauf wieder selbst anschubsen?

Und direkt danach kommt die zweite Frage, die meistens etwas mehr nach verbranntem
Toast riecht:

Warum habe ich eigentlich gerade acht Copilot-PRs gleichzeitig, die alle dieselbe
Datei anfassen?

Und damit sind wir beim Perpetuum mobile.

## Die Idee

Ein echtes Perpetuum mobile funktioniert nicht. Thermodynamik, Physikunterricht,
sehr traurige Bastler mit Magneträdern, ihr kennt das.

Ein Repository kann aber so tun als ob.

Die Idee ist simpel: Wenn ein Projekt eine halbwegs vernünftige Roadmap hat, dann
kann man diese Roadmap in Issues schneiden. Und wenn diese Issues gut genug beschrieben
sind, dann kann Copilot sie nacheinander abarbeiten. Und wenn ein Issue fertig ist,
kann ein Workflow das nächste Issue aktivieren. Und wenn das fertig ist, das nächste.
Und so weiter, bis entweder die Roadmap leer ist oder die Realität wieder eine Produktentscheidung
verlangt.

Das ist kein “KI übernimmt jetzt alles”-Zauber. Das ist eher ein Förderband. Man
legt vorne sinnvoll portionierte Arbeit drauf, und hinten kommen Pull Requests raus.
Manchmal gute. Manchmal welche, bei denen man dem Agenten freundlich erklärt, dass“
funktioniert bei mir” kein Testkonzept ist.

Der entscheidende Punkt ist dabei das _nacheinander_.

Copilot kann parallel arbeiten. GitHub kann parallel Issues zuweisen. Moderne Agenten
können mit beeindruckender Geschwindigkeit beeindruckend viele Branches erzeugen.
Das klingt erstmal nach Produktivität, ist aber bei echten Projekten sehr schnell
nur eine andere Schreibweise für Merge-Konflikte.

Issue 4 ändert die API. Issue 5 baut schon gegen die alte API. Issue 6 räumt nebenbei
Komponenten auf. Issue 7 hat dieselbe Datei “nur kurz” formatiert. Und dann sitzt
man da, betrachtet vier Pull Requests, die einzeln plausibel sind, zusammen aber
aussehen wie ein Auffahrunfall auf der A3 bei Regen.

Genau diesen Unsinn will ich nicht.

Ich will nicht keine Kontrolle. Ich will nur nicht die Art Kontrolle, bei der ich
den ganzen Tag Tickets von links nach rechts schiebe, obwohl die Reihenfolge vorher
schon in der Roadmap steht.

## Die Zutaten

Man braucht dafür erstaunlich wenig:

 * eine Roadmap, die nicht nur aus Wunschdenken und Nebel besteht,
 * GitHub Issues mit klaren Akzeptanzkriterien,
 * ein paar Labels,
 * einen Sequencer, der das nächste Issue aktiviert,
 * und optional einen Automerge-Workflow, der nur dann merged, wenn die Welt nicht
   brennt.

Die Labels sind dabei die eigentliche Fernbedienung:

    ```wp-block-preformatted
    copilot:queued   liegt bereit und darf irgendwann drankommen
    copilot:active   ist gerade an der Reihe
    agentic-ready    ist klein genug und ordentlich beschrieben
    blocked          bitte nicht anfassen, hier fehlt noch Hirn
    priority:high    kommt weiter nach vorne
    ```

Das Schöne daran ist, dass es nicht besonders schlau ist. Und das meine ich positiv.
Sobald Automatisierung zu schlau sein möchte, entwickelt sie gerne eine Persönlichkeit,
die ich in Produktionssystemen nicht haben will.

Der Sequencer muss nicht “verstehen”, was Produktstrategie ist. Er muss nur respektieren,
dass Issue 12 vor Issue 13 kommt, dass `blocked` wirklich blocked heißt und dass
immer nur ein Copilot-Ticket aktiv sein soll. Das ist ungefähr die Menge an Intelligenz,
die ich in diesem Teil des Systems haben möchte.

## Das wichtigste Teil: gute Issues

Der Trick ist nicht der Workflow. Der Trick ist das Issue.

Ein schlechtes Issue sagt:

> Mach mal Login besser.

Das ist kein Issue. Das ist ein Hilferuf.

Ein brauchbares Issue sagt eher:

    ```wp-block-preformatted
    ## Ziel
    Die Setup-Seite zeigt fehlende Mailbox-Recovery-Konfigurationen an.

    ## Akzeptanzkriterien
    - Fehlende Werte erscheinen als Warnung.
    - Die Warnung nennt den konkreten nächsten Schritt.
    - Der Health-Endpoint liefert dieselbe Information maschinenlesbar.
    - Tests decken fehlende und vorhandene Konfiguration ab.

    ## Nicht-Ziele
    - Keine neue Provider-Integration.
    - Keine Änderung an bestehenden Secrets.
    ```

Damit kann ein Agent arbeiten. Da steht drin, was passieren soll, woran man erkennt,
dass es fertig ist, und wo er bitte seine Finger rauslassen soll. Letzteres ist 
wichtig, weil Agenten sonst manchmal den Ehrgeiz eines Praktikanten am dritten Tag
entwickeln: “Ich habe nebenbei noch das Auth-System refactored.”

Danke. Nein.

## Der Sequencer

Der Sequencer ist ein kleines Script, das regelmäßig schaut, ob gerade ein Issue
aktiv ist. Falls nein, sucht es das nächste offene, nicht blockierte Issue mit `
copilot:queued` und macht daraus `copilot:active`.

Praktisch bedeutet das: Ich kann eine von ChatGPT vorbereitete Roadmap nehmen, daraus
GitHub Issues erzeugen, die Issues einmal sauber priorisieren und dann dem Repository
sagen: Hier, arbeite das bitte der Reihe nach ab. Nicht alles auf einmal. Nicht “
mal schauen, was passiert”. Sondern schön eins nach dem anderen, wie bei Menschen,
nur ohne Stand-up.

Das kann man sehr schlicht per GitHub Actions laufen lassen:

    ```wp-block-preformatted
    name: Copilot Issue Sequencer

    on:
      schedule:
        - cron: "17 * * * *"
      workflow_dispatch:

    jobs:
      activate-next:
        runs-on: ubuntu-latest
        permissions:
          issues: write
          contents: read
        steps:
          - uses: actions/checkout@v4
          - uses: actions/setup-node@v4
            with:
              node-version: "22"
          - run: node scripts/copilot-issue-sequencer.mjs
    ```

Warum nicht alles gleichzeitig aktivieren?

Weil das dann keine Automation ist, sondern Konfetti mit Schreibrechten.

Ein aktives Issue nach dem anderen ist langweilig, aber langweilig ist bei Infrastruktur
eine unterschätzte Tugend.

Natürlich ist das langsamer als zehn Agenten gleichzeitig losrennen zu lassen. Aber
es ist schneller als zehn Agenten gleichzeitig losrennen zu lassen und danach einen
Nachmittag damit zu verbringen, aus fünf halb überlappenden PRs wieder eine lineare
Geschichte zu basteln.

## Automerge, aber nicht lebensmüde

Der zweite Teil ist Automerge. Auch hier gilt: Man kann das vernünftig machen oder
man kann sich später wundern.

Meine Mindestregeln wären:

 * nur Copilot-PRs oder explizit markierte PRs,
 * keine Drafts,
 * alle Pflichtchecks grün,
 * keine blockierten Issues,
 * riskante Bereiche brauchen weiter menschliches Review.

Damit ist Automerge nicht “Augen zu und durch”, sondern eher: Wenn alles, was wir
vorher als wichtig definiert haben, grün ist, dann bitte nicht noch drei Tage auf
einen Klick warten.

Und genau hier schließt sich der Kreis: Wenn ein PR sauber merged, kann der nächste
Lauf starten. Nicht, weil irgendein Mensch gerade zufällig vor GitHub sitzt, sondern
weil das Projekt selbst weiß: Dieses Stück ist erledigt, jetzt kommt das nächste.

## Roadmap schneiden

Der Teil, der gerne unterschätzt wird: Man muss die Roadmap vorher ehrlich machen.

“Wir bauen eine großartige Plattform” ist keine Roadmap. “Wir bauen zuerst Import/
Export, dann persistente Sessions, dann ein Rechtekonzept, dann Auswertungen” ist
schon besser. “Issue 12 baut den Storage-Adapter, Issue 13 hängt Quiz-Inhalte daran,
Issue 14 exportiert Ergebnisse als CSV und JSON” ist agententauglich.

Das ist übrigens auch der Moment, an dem ChatGPT wieder sehr nützlich ist. Nicht
als Orakel, sondern als Roadmap-Zerlegehilfe. Man kann sagen: Hier ist das Projekt,
hier sind die Ziele, mach daraus bitte Arbeitspakete, die ein Agent in einem überschaubaren
Pull Request erledigen kann. Danach muss man trotzdem noch drüberschauen. Aber das
ist eine andere Art Arbeit als stumpfes Ticket-Schubsen.

Man merkt dabei auch sehr schnell, welche Dinge noch nicht reif sind. Und das ist
gut. Dann kommt `blocked` drauf. Nicht als Schande, sondern als kleines gelbes Warnschild:
Hier bitte erst denken, dann Agent.

## Fazit

Am Ende ist das Ganze weniger Science-Fiction, als es klingt. Es ist ein Issue-Stapel
mit Anstand, ein kleines Script, ein paar Labels und die Bereitschaft, Arbeit so
zu beschreiben, dass nicht nur ein Mensch mit viel Kontext sie versteht.

Für jemanden wie mich ist das ziemlich nah an idealer Faulheit: Ich muss immer noch
denken, aber ich muss nicht mehr jeden Kleinkram selbst heruntertippen. Ich muss
immer noch kontrollieren, aber ich muss nicht mehr jedes Ticket einzeln anschieben.
Ich muss immer noch wissen, was ich will, aber ich darf den langweiligen Teil häufiger
an Maschinen delegieren.

Und wenn Copilot dann einen PR baut, der merged, woraufhin der Workflow das nächste
Issue aktiviert, woraufhin Copilot wieder losläuft, dann ist das natürlich kein 
echtes Perpetuum mobile.

Aber es fühlt sich kurz so an.

Und für einen faulen Informatiker ist das schon ziemlich nah dran.

## Wie man gute Pubquizfragen baut – oder: Im Zweifel Kanada

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/05/16/wie-man-gute-pubquizfragen-baut-oder-im-zweifel-kanada/
- Published: 2026-05-16T21:51:13+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Ein gutes Pubquiz zu bauen ist deutlich schwieriger, als es auf den ersten Blick
aussieht.

Das klingt erstmal komisch, weil Fragen stellen ja nun wirklich jeder kann. “Was
ist die Hauptstadt von Frankreich?”, “Wer sang Bohemian Rhapsody?”, “Wie viele Beine
hat eine Spinne?” und fertig ist die Laube.

Nun.

Leider nein.

Ein Pubquiz ist kein Einstellungstest, keine Abiturprüfung, kein Kneipen-Trivial-
Pursuit und auch kein Versuch, den Raum davon zu überzeugen, dass man selbst im 
Wikipedia-Kaninchenbau besonders tief graben kann. Ein gutes Pubquiz ist im Idealfall
ein Abend, an dem sehr unterschiedliche Menschen gemeinsam rätseln, diskutieren,
sich kurz sicher sind, dann wieder unsicher werden, am Ende doch die erste Idee 
nehmen und anschließend entweder triumphieren oder leise fluchen.

Und genau da wird es schwierig.

Denn ein Quiz muss balanciert sein.

Bei einem Quiz mit 50 Punkten sollte genug Diversifizierung drin sein, damit nicht
nach Runde zwei klar ist, welches Team gewinnt. Es braucht Popkultur, Geschichte,
Geographie, Musik, Sport, Wissenschaft, Alltag, vielleicht ein bisschen Lokalkolorit
und idealerweise ein paar Fragen, bei denen man nicht einfach Wissen abruft, sondern
gemeinsam herleitet.

Gleichzeitig darf man Einsteiger nicht direkt verlieren.

Wenn die ersten fünf Fragen so gebaut sind, dass nur Menschen mit einem Nebenfach
in byzantinischer Münzprägung überhaupt eine Chance haben, dann ist das vielleicht
intellektuell befriedigend für den Fragenersteller, aber kein guter Abend für den
Raum.

Die Kunst liegt darin, Fragen zu bauen, bei denen Teams zumindest das Gefühl haben,
sie könnten drauf kommen.

Das ist ein großer Unterschied.

Eine gute Frage ist nicht zwingend leicht. Eine gute Frage gibt aber Anknüpfungspunkte.
Man erkennt vielleicht ein Jahrzehnt, ein Land, eine Wortherkunft, eine Melodie,
einen Schauspieler, ein Logo, einen Zusammenhang. Dann beginnt dieses schöne Pubquiz-
Gemurmel am Tisch:

“Warte, das war doch Kanada, oder?”
“Nein, Kanada war das andere.”“Bist Du sicher?”“
Nein.”“Dann nehmen wir Kanada.”

Und manchmal ist das sogar richtig.

Im Zweifel ist die Antwort nämlich Kanada.

Nicht immer natürlich. Aber erstaunlich oft genug, dass man daraus eine Regel machen
möchte.

Was man bei Quizfragen vermeiden sollte: reine Binär-Abfragen ohne Spaß. “In welchem
Jahr wurde exakt X gegründet?” ist meistens keine gute Frage, wenn das Jahr nicht
irgendwie herleitbar oder kulturell verankert ist. 1871? 1949? 1969? Alles kann 
alles sein. Das ist dann kein Rätseln, sondern Datums-Lotto.

Besser ist: eine Frage so bauen, dass die Antwort zwar konkret ist, der Weg dahin
aber über gemeinsames Denken führt.

Also nicht:

“In welchem Jahr wurde Kanada gegründet?”

Sondern eher:

“Welches heutige G7-Land entstand 1867 durch den British North America Act als Dominion?”

Das ist immer noch nicht geschenkt. Aber es hat Haken. G7. British. North America.
Dominion. Man kann arbeiten.

Ein anderes Problem: Fragen, die nur für eine bestimmte Altersgruppe funktionieren.
Wenn jede Musikfrage aus den 90ern kommt, freuen sich Menschen meines Alters, aber
der Rest schaut irgendwann so, wie ich schaue, wenn jemand aktuelle TikTok-Sounds
abfragt. Umgekehrt funktioniert es natürlich genauso.

Ein gutes Quiz braucht daher Streuung.

Nicht nur thematisch, sondern auch generationell. Eine 20-jährige Person sollte 
Punkte holen können. Eine 50-jährige Person auch. Das Team mit Sportnerd soll einen
Moment haben, das Team mit Literaturmensch ebenfalls. Und irgendwo muss es eine 
Frage geben, bei der alle am Tisch “ach komm, das weiß doch jeder” sagen und dann
drei verschiedene Antworten aufschreiben.

Wichtig ist auch die Dramaturgie.

Man sollte nicht mit den härtesten Fragen starten. Die ersten Punkte müssen einladend
sein. Teams sollen reinkommen, sich sortieren, erste Erfolgserlebnisse haben. Danach
darf es schwerer werden. Ein Quizabend verträgt ein paar richtige Brecher, aber 
nicht 50 davon.

Ich mag Fragen, die auf den ersten Blick leicht wirken und dann eine kleine Drehung
haben. Oder solche, bei denen die intuitive Antwort tatsächlich die richtige ist.

Das ist überhaupt eine der schönsten Pubquiz-Beobachtungen: Die erste Antwort ist
oft die beste.

Nicht immer. Aber oft.

Teams reden sich regelmäßig aus richtigen Antworten heraus. Da steht nach zehn Sekunden
das Richtige auf dem Zettel, dann kommen Zweifel, dann kommt jemand mit gefährlichem
Halbwissen, dann wird umgeschrieben, und am Ende ist es falsch.

Das gehört dazu. Das ist sogar Teil des Spiels.

Ein guter Quizmaster baut Fragen so, dass dieser Moment entstehen kann, ohne unfair
zu sein. Nicht durch Trickserei, nicht durch “haha, reingelegt”, sondern durch saubere
Formulierung und plausible Distraktoren im Kopf der Teams.

Am Ende ist ein gutes Pubquiz kein Wissenstest, sondern ein sozialer Mechanismus
mit Bierbegleitung.

Es muss genug einfache Punkte geben, damit neue Teams wiederkommen.

Es muss genug schwere Punkte geben, damit gute Teams sich anstrengen müssen.

Es muss genug Vielfalt geben, damit niemand den ganzen Abend nur Deko ist.

Und es muss mindestens eine Frage geben, bei der man später sagt:

“Verdammt. Ich wollte Kanada nehmen.”

Heiter weiter!

C.

## It’s been a while. Again.

- Link: https://www.kuechenserver.org/2026/05/16/its-been-a-while-again/
- Published: 2026-05-16T21:44:46+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

![Latest News Subscribe Update](https://www.kuechenserver.org/wp-content/uploads/
2021/08/latest-news-subscribe-update.jpg)

Nach gefühlten drölf Jahren gibt es mal wieder neuen Content auf diesem Internettagebuch.

Warum?

Nun.

Unter anderem, weil der Küchenserver noch da ist. Was an sich schon bemerkenswert
ist, denn Dinge im Internet haben ja inzwischen oft eine Halbwertszeit irgendwo 
zwischen “Startup wurde acqui-hired” und “wir haben unsere API leider eingestellt”.

Dieses Blog hingegen steht noch. Es hat Umzüge, PHP-Versionen, WordPress-Updates,
kaputte Plugins, Themewechsel und diverse Phasen meines Lebens überlebt. Also eigentlich
alles, was man einem privaten Blog so zumuten kann.

Und vielleicht ist genau das gerade wieder charmant.

Nicht jeder Gedanke muss in eine Timeline, nicht jede Beobachtung braucht einen 
Algorithmus, nicht jeder kleine technische Fund muss in irgendeinem Slack verschwinden,
wo ihn drei Tage später niemand mehr findet. Manchmal reicht auch ein Blogpost. 
Eine URL. Ein Datum. Fertig.

Ob das hier jetzt wieder regelmäßig passiert?

Keine Ahnung.

Ich nehme mir ausdrücklich nicht vor, ab jetzt wieder wöchentlich zu bloggen, weil
solche Vorsätze ungefähr so zuverlässig sind wie Drucker unter Windows, Faxsoftware
im Jahr 2020 oder “nur mal eben” ein Docker-Compose-File anzupassen.

Aber ein paar Dinge gäbe es schon aufzuschreiben.

Über Technik, die still funktionieren darf. Über Selfhosting und die Frage, ab wann
Hobby in Infrastruktur übergeht. Über Backups, bei denen Restore der einzige Teil
ist, der zählt. Über Reisen, Hamburg, Alltag, Automatisierung, vielleicht auch darüber,
warum gute Pubquizfragen schwieriger sind als schlechte Architekturdiagramme.

Also: mal sehen.

Der Küchenserver steht noch.

Heiter weiter!

C.

## nginx zur verzögerten Auslieferung von Webhinhalten nutzen

- Link: https://www.kuechenserver.org/2021/08/23/nginx-zur-verzogerten-auslieferung-von-webhinhalten-nutzen/
- Published: 2021-08-23T18:21:20+02:00
- Author: admin

Oder: Wie ich lernte nginx zu lieben.

Irgendwie will doch jedermann, dass Webseiten schnell laden. Wir investieren viel
Zeit und Energie darin, dies möglich zu machen.
Webseiten, oder einzelne Dateien,
bewusst in der Auslieferung zu verzögern hingegen, das ist etwas, was ab und an 
nützlich ist, aber ein 08/15 Anwendungsfall.Entsprechend ist es auch nicht so einfach,
das „how to“ dafür zu finden: Ich ging geistig schon meine PHP Kenntnisse durch 
und plante, Inhalte per PHP von Platte zu lesen, um sie dann nach einem delay im
PHP-Skript verzögert ausliefern zu lassen.Dank nginx geht’s jedoch auch einfach.
Nginx, genauer das echo Modul, unterstützt von Haus aus die Verzögerung. Folgende
Konfiguration hat hier sehr geholfen:

    ```wp-block-code
    # Static files
    location /delay {
        echo_sleep 5;
        echo_exec @default;
    }
    location @default {}
    ```

Hier werden Inhalte im Unterverzeichnis erst nach fünf Sekunden ausgeliefert.
Gerne
klauen und bei Bedarf anpassen!

## Fritz!Fax unter Windows 10 installieren

- Link: https://www.kuechenserver.org/2020/12/17/fritzfax-unter-windows-10-installieren/
- Published: 2020-12-17T23:17:27+01:00
- Author: admin

Ich habe vor gefühlten 18 Monaten mal wieder meinen Windows Desktop neu aufgesetzt.
Das an sich ist kein Blogpost wert, das passiert ab und an mal.

Jedoch ergab sich heute dann die Notwendigkeit, mal wieder ein Fax zu versenden;
Finanzamt, DiesDas, ihr wisst schon.

Ich hätte natürlich den Weg des geringsten Widerstands gehen können und das Fax 
via Sipgate Webinterface versenden können, aber irgendwie fand ich das doof. Warum
soll ich als stolzer Inhaber einer Telefonflatrate für Telefongebühren zusätzliches
Geld bezahlen. Moment, da war doch dieses deutsche Routerprodukt, welches ich nutze,
meine FritzBox. Und, früher konnte man damit doch auch faxen?

Es wäre doch gelacht, wenn ich als Diplom-Informatiker (FH) Fachrichtung Telekommunikation
nicht diese Kleinigkeit von Faxversand in diesem doch ja eher kundenfreundlichen
Produkt aktiviert bekäme…… müsste ja schon mit dem Teufel zugehen, ich sollte vielleicht
erwägen mein Diplom zurückzugeben, wenn das nicht klappt….

…..

Zwei Stunden später:

Ich habe mein Diplomzeugnis bereits in einem A4 Umschlag, addressiert an de FH Bonn-
Rhein-Sieg zwischengelagert, aber wollte die Schmach doch irgendwie nicht so ganz
hinnehmen.

Drei Stunden später:

Tut.

Und, da offenbar viele Menschen damit Schwierigkeiten haben, möchte ich hier kurz
das „wie“ dokumentieren.

Hinweis (Stand des Beitrags: Dezember 2020): Das Folgende dokumentiert meinen damaligen
Versuch unter Windows 10. Die beschriebenen Schritte, insbesondere Firewall-Deaktivierung
und Registry-Änderungen, sind keine aktuelle allgemeine Empfehlung. Bitte zuerst
aktuelle Hinweise von AVM prüfen und Schutzfunktionen nicht pauschal abschalten.

Das grobe Vorgehen ist hier beschrieben: 
[https://it-fvb.de/avm-fritzfax-auf-windows-10-mit-ip-anschluss-installieren-und-faxe-vom-pc-aus-versenden.html](https://it-fvb.de/avm-fritzfax-auf-windows-10-mit-ip-anschluss-installieren-und-faxe-vom-pc-aus-versenden.html)

Zunächst [lädt man sich das Fritz!Fax Programm von AVM herunter](https://ftp.avm.de/archive/fritz.box/tools/fax4box/).
Die Version zum Download ist 3.07.04, jedoch tut das prinzipiell herzlich wenig 
zur Sache.

Danach extrahiert man das Setup und startet es und es passiert… nichts.

Jedoch sollte man hier einen entscheidenden Trick anwenden: eine Stunde warten könnte
klappen, könnte jedoch auch nicht klappen. Es scheint jedoch so zu sein, als würden
andere Prozesse die Installation temporär auf Eis legen. Daher half der folgende
Rat extrem gut:

> „Die gute Nachricht ist, ich habe FritzFax soeben nach zahlreichen Versuchen unter
> Windows 10 zum Laufen gebracht.
> Ich weiß nur nicht, ob ich das Vorgehen exakt 
> rekapitulieren kann.Also:1. Als erstes habe ich die Firewall unter Windows 10 
> komplett deaktiviert.2. Dann habe ich FRITZ_fax_3.07.04.exe im Kompatibilitätsmodus(
> XP3) gestartet.Folge: Kurze Aktivität, dann Stillstand3. Habe dann den Task-Manager
> aufgerufen (Strg+Alt+Entf) und dort unter dem Reiter „Details“ geschaut.4. Rechtsclick
> auf FRITZ_fax_3.07.04.exe auf „Warteschlange analysieren“ ergab, dass das PRG 
> auf „Setup.Exe“ wartet.4. Rechtsclick auf Setup.exe auf „Warteschlange analysieren“
> ergab, dass das PRG auf „SpeechRuntime.Exe“ o.ä wartet. (Den genauen Namen des
> PRG kann ich leider nicht mehr reproduzieren).5. Nach Beendigung dieses PRG (SpeechRuntime.
> Exe o.ä) lief das Setup komplett ohne jedes weitere Meckern durch.Ich konnte es
> kaum glauben.Läuft! Fax erfolgreich versandt!“
>  [https://www.ip-phone-forum.de/threads/fritzfax-und-windows-10.280320/post-2107980](https://www.ip-phone-forum.de/threads/fritzfax-und-windows-10.280320/post-2107980)

Auf meinem Rechner befindet sich sowohl Adobe Creative Cloud als auch Nvidia Grafiktreiber.
Keine Ahnung, ob das nun besonders gut oder schlecht ist, jedoch führte das zu einer
Art Deadlock des Installers. Ich musste also wie unter dem Link oben beschrieben,
die Warteschlange des setup.exe Prozesses anschauen, und stellte fest, dass hier
zunächst ein Nvidia Prozess und anschließend diverse andere Applikationen (Allen
voran Adobe CEF) meine Installation ausbremsten. Nachdem ich diese Prozesse hybrisartig
brav gestoppt hatte, lief die Installation nun im Schneckentempo an.

Am Ende wurde mir noch die Option gegeben CAPIoverTCP zu aktivieren, was ich aber
vercheckt habe. Hier half dann der Telefoncode, der in der Anleitung von IT Solutions
ganz gut beschrieben ist:

> Damit die Software Faxe verschicken kann, muss CAPI auf der Fritzbox aktiviert
> werden. Dazu brauchen wir jetzt ein Telefon welches direkt an die Fritz!Box angeschlossen
> ist damit wir folgende Befehle eingeben können:
> CAPI erstmal ausschalten (immer empfohlen, dies zuerst durchzuführen, auch wenn
> es schon mal aktiviert wurde):
> #96*2*
> und Anrufen drücken. Auf dem Display sollte „CAPIoTCP aus“ erscheinen. 
> Wenn danach noch „Ungültige Nummer“ erscheint, kann man diese Warnmeldung auf 
> dem Telefon ignorieren.
> CAPI einschalten:
> #96*3*
> und Anrufen drücken. Auf dem Display sollte „CAPIoTCP ein“ erscheinen. 
> Wenn danach noch „Ungültige Nummer“ erscheint, kann man diese Warnmeldung auf 
> dem Telefon ignorieren.

Im Anschluss startet man nun Fritz!Fax und stellt fest, dass die Software nach einem
CAPI 2.0 Treiber verlangt. Das einfach mal großflächig ignorieren, ist jedoch vermutlich
ein Symptom für die letzte Änderung, die ich vornehmen musste: die Registry Keys
waren nicht sauber gesetzt.

> Pfad: _[HKEY\_LOCAL\_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\AVM\AVMIGDCTRL]ZEICHENFOLGE:„
> FoundFritzBoxes“=“XXX.XXX.XXX.XXX“.   < Hier gehört die IP-Adresse Ihrer FRITZ!
> Box hin.
> Pfad: _[HKEY\_LOCAL\_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\AVM\CAPIoTCP]DWORD: „Port“=000013a7
>  https://edvtraining.wordpress.com/2013/12/07/fritzfax-common-isdn-api-ver-2-0-
> nicht-installiert/

Nachdem dann auch diese Einstellung vorgenommen war, startete Fritz!Fax sauber und
ich war in der Lage, ein Fax aus Word heraus zu verschicken. Adobe Acrobat zickt
gerade noch rum, ich schiebe das jedoch darauf, dass ich beherzt zu viele Adobe 
Prozesse gekillt habe. Nichts, was ein Reboot nicht heilen kann.

/

## It’s been a while

- Link: https://www.kuechenserver.org/2018/12/31/its-been-a-while/
- Published: 2018-12-31T14:54:00+01:00
- Author: admin

Nach gefühlten 7 Jahren gibt es mal wieder neuen Content hier auf meinem Internettagebuch.
Warum? Nun, unter anderem, weil der Küchenserver inzwischen den gefühlt drölfzehnten
Umzug auf eine neue Serverinfrastruktur hinter sich gebracht hat, und auch weil 
in meinem Leben in der Zwischenzeit eine ganze Menge Wasser die Elbe herunter geflossen
ist, eine hässliche Trennung, eine neue Liebe, eine Wohnung, diverse neue Jobs und
überhaupt – vor allem überhaupt – gebracht hat.

Daher, Zeit für einen Neuanfang. Ob der hier passiert oder sich wie in den letzten
Jahren eher auf Facebook, Instagram und im realen Leben abspielt, wird sich zeigen.

Heiter weiter!

C.

## Hello Fresh – Test der Kochbox

- Link: https://www.kuechenserver.org/2012/11/04/hello-fresh-test-der-kochbox/
- Published: 2012-11-04T02:46:32+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Wie Einige von Euch ja bereits auf [Knitterfees Blog](http://www.knitterfee.de) 
gesehen haben, testen wir gerade bei uns zu Hause unterschiedliche Kochboxen. Das
Konzept dahinter ist so einfach wie genial: Es wird eine Art Bausatz für zwei bis
fünf Mahlzeiten wird wöchentlich nach Hause geliefert. Die Boxen beinhalten dann
neben den Rezepten, die idiotensicher sein sollten, auch alle benötigten Zutaten.
Dazu sollten sie zwei Erwachsene satt machen und einige Herstelller – darunter Hello
Fresh – werben damit, überwiegend Bioprodukte zu verarbeiten. Alles in allem also
viele erstrebenswerte Dinge, vor allem, da ich 39 EUR für drei Mahlzeiten oder 49
EUR für vier Mahlzeiten nicht überteuert finde.

Wir haben letzte Woche Kochzauber getestet, da lief alles glatt, aber wir waren 
irgendwie nicht so ganz überzeugt; warum, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr 
sagen. Die Rezepte stimmten, alle Zutaten wurden mitgeliefert, wir sind satt geworden
und es gab interessante Gerichte. Und das Beste daran: die Rezepte waren so gut,
dass ich keins davon versaubeutelt hab.

Diese Woche ist Hello Fresh dran. Wir testen zwar noch, aber ich bereue es nicht,
bereits nach dem ersten Rezept die Box wieder abbestellt zu haben. Ich versuche,
die Gründe, die sich teilweise auch erst nach und nach im Laufe der Woche ergeben
haben, zusammenzufassen:

 * HelloFresh macht nicht sattLeider wurden wir gerade bei den Gerichten mit Fleischanteil
   nicht satt. 200g Putenbrust für zwei Personen ist einfach sehr, sehr wenig – 
   und auch wenn HelloFresh es behauptet, satt kann man davon einfach nicht werden.
   Bei Biofleisch hätte ich die geringere Menge akzeptiert, auch sofern eine Kompensation
   durch mehr Gemüse gegeben wäre, aber auch das gibt’s hier nicht. Für mich scheint
   das eine recht einfache Maßnahme zur Gewinnmaximierung zu sein; bei Gerichten
   mit nicht so teuren Zutaten – der Kürbissuppe – reichen die Portionen nämlich
   locker zum satt werden aus.
 * HelloFresh ist nicht zu 80% BioIch kann nicht glauben, dass HelloFresh zu 80%
   Bio Zutaten verarbeitet. Gut, es waren in unserer Lieferung  zwar viele der abgepackten
   Produkte Bio, das Fleisch war jedoch nicht bio und auch das Gemüse und die Gewürze
   hatten keine Bio-Kennzeichnung, genauso wie die Nudeln und der Reis. Da HelloFresh
   jedoch leider keine Auflistung darüber bereitstellt, welche Zutaten wie zertifiziert
   sind, muss ich damit davon ausgehen, dass der überwiegende Teil der Produkte 
   nicht bio ist. Und das ist mir gerade bei Gemüse und Fleisch wichtig; ob der 
   Apfelsaft nun demeter ist oder nicht, das ist für mich nicht so relevant.
 * HelloFresh prüft die Rezepte nichtIn unserer Box gab es bislang in jedem Rezept
   einen Fehler oder eine Unverständlichkeit. So fehlten in den Rezepten teilweise
   Zutaten (Orangensaft und Paprikapulver – wann gibt man diese zu?), die in den
   Zutatenlisten zu den einzelnen Gerichten aufgelistet waren, es wird verlangt 
   aus 200g Hack + Ei + Semmelbröseln und einer halben Zwiebel 15 Hackbällchen zu
   formen (das Rezept ist gleich geschrieben für 2, 4 und 6 Personen), teilweise
   stimmen Namen auf den Zutaten und in den Rezepten nicht überein (geriebene Chillies
   vs. Cayennepfeffer) oder werden Zutaten mitgeliefert, die weder in der Zutatenliste
   noch im Rezept erwähnt sind (Kürbiskerne wurden mitgeliefert, obwohl eigentlich
   vorgesehen war, die Kerne des Kürbis selbst zu rösten).
    Für mich wirkt das so,
   als würden die Rezepte nicht ausprobiert, bevor die Box verschickt wird. Anders
   kann ich mir diese Häufigkeit an Fehlern nicht erklären.
 * HelloFresh liefert fehlerhaftIn unserer Box wurde die dreifache Menge Cayennepfeffer(
   3g statt 1g) geliefert; wenn ich das nicht vorher gemerkt hätte, hätte das ein
   ganzes Gericht ordentlich verhauen können. Außerdem fehlen die Semmelbrösel, 
   die in der Zutatenliste aufgeführt, aber nicht mitgeliefert wurden.
 * HelloFresh macht unrealistische Annahmen an KüchenausstattungIn einem der aktuellen
   Rezepte (Kürbissuppe) wird nebenbei gefordert, die Suppe mit einem Stabmixer 
   zu pürieren. Wir hatten Glück und einen ebensolchen Stabmixer durch Zufall im
   Haus; zur normalen Küchenausstattung gehört sowas aber nicht. Ebenfalls nicht
   gut: HelloFresh hat keine Übersicht am Anfang eines Rezepts oder für die gesamte
   Woche, welche Küchenutensilien verwendet werden. Vielleicht kann man ja einen
   Stabmixer kaufen oder ausborgen, wenn man vorher weiß, dass er benötigt wird.
   Wenn er jedoch in der Mitte des Rezepts in einem Nebensatz auftaucht, ist das
   mehr als unglücklich.
 * HelloFresh ist langweiligDie Gerichte, die HelloFresh auf den Tisch bringt, sind
   allesamt so oder sehr ähnlich bei uns zu Hause schon einmal gekocht worden: Hackbällchen
   aus dem Ofen in Tomatensauce auf Reis, Geflügelbrust in Sahnesauce auf Penne,
   Kürbissuppe. Ich habe mir hier mehr Abwechslung oder gewagtere Gerichte erhofft,
   Zutaten, die man sonst nicht verarbeitet. Massenkompatiblität geht hier offenbar
   vor.
 * HelloFresh ist intransparentHelloFresh ist eine Rocket Internet Tochter. Das 
   steht aber nicht im Impressum, sondern lediglich in den Stellenanzeigen. Es gibt–
   im Gegensatz zu z.B. der UK Webseite des Franchise – keine Fotos des Teams, nur
   hier und da werden sporadisch Namen genannt. Zutaten und Mengen kann man vorab
   nicht sehen, Lieferanten werden nicht genannt. Im Gegensatz dazu, auch auf der
   UK Website, sieht man genau die gelieferten Mengen für die Rezepte dokumentiert:
   [http://checkthis.com/qq9h](http://checkthis.com/qq9h) und bekommt ebenfalls 
   die Lieferanten namentlich genannt: [http://www.hellofresh.co.uk/aboutus_ingredients/](http://www.hellofresh.co.uk/aboutus_ingredients/).
   All das gibt es auf der deutschen Website nicht, stattdessen Allgemeinplätze 
   über gesundes Essen und 100 andere Gründe, warum die Idee, die 5 andere Anbieter
   in Deutschland ebenfalls am Markt haben, im Prinzip eine gute ist. Keine Differentiatoren(
   wir sind besser, schöner, schneller, toller, netter weil…), keine Unternehmensgeschichte.
 * HelloFresh baut auf PraktikantenWenn wir uns das aktuelle Jobs-Seite von HelloFresh
   anschauen, fällt auf, dass 50% der zu besetzenden Stellen Praktikatenjobs sind.
   [http://www.hellofresh.de/jobs/](http://www.hellofresh.de/jobs/)
    Für mich sieht
   es so aus, als hätte Rocket Internet die Idee oder Brand HelloFresh lizenisert
   und versucht jetzt das Ganze gewinnmaximiert und ohne Herzblut in den deutschen
   Markt zu bringen. Hier gibt es keine „Nasen“, die das Produkt entwickelt haben,
   keine Gründer, die eine Geschichte zu erzählen haben; stattdessen potentiell 
   schlecht bezahlte Praktikanten ohne Erfahrung und ohne persönlichen Bezug zum
   Produkt. Es ist nunmal ein Unterschied, ob man selbst Gründer eines Startup ist
   oder nur ein Praktikum bei irgendeiner Web 2.0 Bude macht – und das hat potentiell
   auch Auswirkungen auf die Arbeit, die abgeliefert wird. Das würde zum Beispiel
   die fehlerhaften Rezepte, die fehlerhaft gepackte Box, aber auch so Dinge wie
   den grammatikalisch, orthographisch und stilistisch nicht mal mehr grenzwertig
   geschriebenen Affiliate-Partner-Guide erklären. You get what you pay for.

Fazit für mich: Ich bin froh, wenn nächste Woche wieder ein anderer Anbieter auf
den Tisch kommt und werde mir 3x überlegen, ob ich bei HelloFresh in der Zukunft
Geschäft generieren werde. Es gibt einfach bessere Alternativen zu deren Produkt
am Markt. Desweiteren vermute ich, dass die HelloFresh Erfahrung auch Auswirkungen
auf mein Konsumverhalten bei anderen Rocket Internet Unternehmen haben wird.

## Man wird ja nicht jünger – oder: Fitness im Alter

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/10/16/man-wird-ja-nicht-junger-oder-fitness-im-alter/
- Published: 2011-10-16T14:08:58+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

HFCS, FitBit, WiThings, Fitocracy, WearLink+, Hooverball, Bikram Yoga.

Basis, QuantifiedSelf, FDDB, 25(OH)Vitamin D3-Spiegel.

Ihr kommt nicht mehr mit?

Nun, ich habe das Gefühl, gerade auf dem Weg zu einem neuen Nerd zu werden: dem 
Gesundheitsnerd. Das Thema gesundes Essen, Abnehmen, gesunder leben, darauf achten,
dass man sich bewußter ernährt, nicht alles blind in sich hineinstopft, was gerade
so in bequemer Reichweite ist, das ist gerade, was mich recht viel und oft beschäftigt.

Ich weiß nicht genau, ob es an dem Einfluss der Firma liegt, in der man sich bei
Firmenausflügen morgens zur Laufrunde trifft und in der Sport geachtet und thematisiert
wird, ob es an dem Alter liegt, dass man fürchtet und spürt, wie die Warnschüsse
näher kommen.

Oder daran, dass man es sich einfacher leisten kann, den Unterschied zwischen einem
handgemachten Burger oder dem vom Fast Food Laden mal zu erschmecken. Daran, dass
man gut genug Englisch spricht, um Reportagen über die Probleme der US Nahrungsmittelindustrie
zu verstehen oder an den kritischeren Medienangeboten, die bspw. ZDFneo und das 
Internet so veröffentlichen.

Fest steht nur, dass ich mich ärgere, dass dieses Thema nicht vor fünf Jahren wichtiger
in meinem Leben war.

Nach der Bruchpause gehts dann weiter, es juckt mir schon in den Füßen!

## Astaro / Sophos merger – my personal view on that

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/05/08/astaro-sophos-merger-my-personal-view-on-that/
- Published: 2011-05-08T20:40:27+02:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Prelude:

I wanted to blog more in my native language, but this blog post will be written 
in English. Inconsequent? Rather audience-oriented 😉 Also, I almost never blog 
about things that have to do with my job, but since this is a rather big thing and
there are a few voices out there claiming that this was a bad thing happening to
Astaro employees, I wanted to give an insight perspective (+ a view from somebody
who has also worked for a system integrator in the past).

So, what happened? Well, Friday was a big day for everybody involved in the Astaro
microcosmos (partners, resellers and the like) and medium-important day for the 
whole IT Security industry. At that day, Sophos and Astaro announced publicly that
Sophos is planning to acquire Astaro in the very near future. Bottomline: Astaro
as a company will not officially exist anymore, but everybody working for Astaro
today will turn into a Sophos employee and also every asset in the company will 
turn into Sophos property.

This at first might be a bit frightening, but if you have had a bit more time to
think about it (we Astaronians had a small heads-up), this seems to be a good thing.
So, nobody who has heard about this should be frightened or feel somewhat sorry 
for me / us. Rather the opposite is true.

Astaro has been the 4th largest vendor – by sellout – in our space (UTM, basically
a „Firewall + many other cool things“), privately owned, has ~ 220 employees and
has been profitable since a couple of years.

So, it is nice to work for this rather small and cozy company. You could feel that
we didn’t realize only a 0,3% – 1% profit from the money that we earned (such as
my former employer did) and the overall feeling was very relaxed. Many people have
been with the company since the very beginning, many people in key positions haven’t
had another job before. The company is still rather young (11 years old) and we’ve
recently moved to new, shiny offices in Karlsruhe.

It feels like your word and your opinions are valued, the founders know everybody
working for them by name and greet them on the floors and there is an overall open
door / everybody talks to everybody mentality that I didn’t feel in larger organization.

And suddenly, the acquisition was announced.

This was rather a shock for people outside of Astaro; they fear that the product
will be let down, that support will suffer and that this will have some negative
consequences.

I don’t think that those people are right. There are a few good reasons why I personally
do believe strongly in the merger and those I’d like to share with you (and also
do calm down my friends and family and convince them that I’ll be alright):

In fact, I wished to be bought by Sophos if that had to happen one day. I personally
like them technologically very much and I think that their way of doing business
is very similar to ours.

 * No direct competitor:
    Sophos is not a direct competitor to Astaro. They are 
   not the No.1 UTM vendor out there and they don’t have similar products. So they
   don’t buy Astaro just to get rid of competition, letting the product and the 
   people involved with it die afterwards. This is not only good for our customers
   and partners that can be sure that the product line will continue to be developed
   and sold, but also for us, since our jobs are pretty safe.
 * European company, focussed on the professional market:
    Just as Astaro, Sophos
   is a European company. This reflects I think on their way of doing business, 
   on their view on the world, on their ethics and ideas about how to do business.
   And most importantly: The network division of Sophos (which Astaro will turn 
   into) will not be far away in another continent, having little influence on the
   overall company.
 * Great products
    The Sophos guys have built clever products and are in my opinion
   close to McAfee when it comes to cool Endpoint security products. If you’ve followed
   my bio a bit, you will know that I have good reason to call myself an expert 
   in that field, and I think that they are No. 2 worldwide when it comes to technology(
   unfortunately not yet sellout).
 *  Astaro complements their portfolio:
    The product range that Astaro stands for(
   Gateway security products) is something that Sophos lacked over the last years.
   Rumor has it that they also launched their own Mail- and Web Gateways, but they
   are not industry-widely known for these kind of products. So, similar to what
   McAfee did with the Secure Computing acquisition they seemed to have checked 
   the market for a solution that fits and stumbled upon Astaro. Fortunate for everybody!
 * Expertise that is unique within Sophos:
    Given the fact that Sophos has little
   to no knowledge in this particular security area, our expertise and our understanding
   in how to sell and run the gateway business is needed by them. They saw that 
   the business is done a bit differently and are planning to let Astaro as a sub
   division act rather  than integrating them directly.
 * No direct changes
    This will also result in business not changing directly. The
   Astaro partner model, the margins, the criteria to classify as an Astaro partner
   will remain unchanged. There won’t be 100s of new partners overnight that will
   kill our established partners‘ business.
 * Higher visibility
    Mid-term however, the visibility and status that Sophos has
   will bring a completely new group of partners and customers to us. Very large
   system integrators who have focussed on bigger companies will be interested in
   looking at us and consider to include us actively in their portfolio rather than
   just sell us if the customer explicitly asks for it.
 * We’re No.1 UTM now
    No need to explain who Astaro is anymore. The brand name „
   Sophos“ will give our business a huge boost outside the German-speaking regions.
   Sophos is known in the IT industry, Astaro is still somewhat unknown as a brand.
   So, doors will open for us that wouldn’t have opened before. And immediately 
   we are one of the big 10 players in Security. Cisco, Symantec, Juniper, Mc Afee,
   Check Point, Trend Micro and F5 (probably a few more) are bigger than the merged
   Sophos/Astaro team, but the joint company is bigger than better known players
   such as Fortinet (largest UTM-only vendor in regards to sell out) or Kaspersky.
 *  Focus on Network Security
    Astaro or the new Network Security division of Sophos
   or however you’ll call us now, can focus on Network Security again. We have presented
   this great Security Wall vision a couple of months ago that basically covers 
   all security aspects out there. But, we don’t have to build everything on our
   own anymore. We don’t have to deliver an endpoint security product, there already
   exists one in the company (and a pretty good one, BTW). Whether we will continue
   these product lines or not however is something that I’m not aware of. And some
   other aspects of the product that we were lacking are now covered as well.
 * Cool OEM components to integrate in our product
    Astaro has always either built(
   own technology), borrowed (open source technology to which we actively commit
   code to drive it further) or bought (OEM components) technology for our product.
   Now that Sophos e.g. offers some great Antivirus components that run under Linux
   and has some offerings when it comes to Threat or Spam databases, the number 
   of OEM components that we have to license from 3rd parties will be reduced in
   mid-term. This means that we’ll have better control over the product and will
   be able to fix bugs even faster than before.
 * Being back in known waters
    Last but not least: I’ve worked in the endpoint security
   part of the IT Security industry for 5 years before I joined Astaro. So, for 
   me this merger is perfect: I’ll still continue to work in the Network branch 
   of Sophos, but the knowledge about the other side of the company and their products
   will hopefully be beneficial in many ways.
 * Many new trips and challenges
    Though nothing will change immediately the additional
   sales personnel within Sophos and the existing Sophos channel will probably bring
   some boost to the things I have to do: give trainings, give Pre-Sales presentations,
   teach the Sophos colleagues about our products.
 * Strong presence in Germany
    I love working in a multinational company. But I 
   also love communicating in German, as it speeds up things. And luckily, Sophos
   has a very large presence in Germany now + many product parts are developed here(
   the SafeGuard product line done by Ex-Utimaco and also our network security products).
   So I’ll be able to communicate with many new and old German colleagues.

So now that I predicted the Sophos thingy properly 2 weeks before at InfoSec, it’s
time to have a look into my crystal ball once again and predict what products Sophos
is going to buy next. If you compare the McAfee offering, including Vulnerability
Management and Patch solutions and maybe what Symantec has (managed Mail filtering),
some SaaS providers and something in the VM / patch management space sound like 
a good fit.

Qualys fits perfectly from its size into the company, Secunia might also be an option.
For the SaaS part, Webroot would be a nice addition. And, just to mess with McAfee’s
mind, Bit9 would be nice to have in the portfolio….

For all of you security geeks out there: what do you think about the acquisition?
And, more importantly, which company do you think will / should be bought by Sophos
next?

## Der Versuch, mit Web2.0 RealLife1.0 Probleme zu lösen

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/03/24/der-versuch-mit-web2-0-reallife1-0-probleme-zu-losen/
- Published: 2011-03-24T00:34:41+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Wie einige von Euch vielleicht wissen, sind wir mit unserer aktuellen Wohnsituation
seit ca. 6 Monaten unzufrieden. Durch einen unglücklichen Zufall ist das auch ungefähr
die Zeit, die wir in unserer frisch gebauten, neu bezogenen, uns als supertoll verkauften
Wohnung leben. Und ja, es mag den Anschein haben, als wäre das alles Jammern auf
hohem Niveau. Ist es aber leider nicht.

Deswegen haben wir – auch angesichts des Hamburger Wohnungsmarkts – beschlossen,
ein wenig kreativ zu werden; oder genauer: ohne Angst vor Patentanwälten andere 
Ideen ebenfalls zu nutzen. Ideengeber waren Eike und Daniel, die auf Facebook für
Köln [eine Wohnung suchen](http://www.facebook.com/pages/Veedelswohnung-f%C3%BCr-Eike-und-Daniel/196363870397139).
Und, mal ehrlich, was der Ruhrpott kann, dass können wir Nordlichter [doch schon lange](http://www.facebook.com/pages/Eine-Wohnung-f%C3%BCr-Inka-und-Christian-HH/213273008688782).
Also, bis auf Geographie. Und so ist dann unsere [Wohnungssuchanzeige](http://www.facebook.com/pages/Eine-Wohnung-f%C3%BCr-Inka-und-Christian-HH/213273008688782)
auf Facebook entstanden.

Wir hoffen, dass dieser virtuelle Flyer durch Freundesfreunde vielleicht zum erhofften,
mindestens 3 Zimmer großen bebadewannten Ergebnis führt. Denn sind wir doch mal 
ehrlich: ne freie Wohnung in Hamburg, das ist ungefähr so häufig wie der Aufstieg
eines Teenagers mit Ambitionen und Webcam zum Youtube Star. Und auch da hilft ja
dieses Internet ganz gut.

Also, wir würden dann jetzt gern mal Euer virtuelles Netzwerk ohne Hemmungen ausnutzen.
Dafür gibt es den twitterfreundlichen Shortlink [http://fret.de/g4Xe2H](http://fret.de/g4Xe2H),
die Facebook Box rechts und für die Stadtverschönerer unter Euch sogar einen wunderbaren
neuen Bemperl unter [http://bit.ly/g4Xe2H.qrcode](http://bit.ly/g4Xe2H.qrcode), 
den Ihr auch und insbesondere gern an leerstehende Bürogebäude pappen könnt. Natürlich
nur, wenn Ihr vorher den Eigentümer gefragt habt. Und Ihr das schriftlich habt. 
Und so.

Danke dafür!

**Auf Wunsch einer einzelnen Dame jetzt übrigens wieder auf Deutsch und mit Zusammenfassung.
So wie früher halt.**

[As some of you might know, we’re not very happy with the place we’re currently 
living in. So, we are again looking for a new place, barely 6 months after the last
time we’ve packed our stuff in a moving truck. We’ve started the experiment of empowering
Facebook to do so. If you want to participate, just „Like“ us on facebook – see 
the right hand side widget for that. If you happen to know a place and don’t have
a Facebook account, nevermind. We also plan on accepting normal hints 🙂 ]

## San Francisco: or the reason why I was so quiet on Twitter

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/03/10/san-francisco-or-the-reason-why-i-was-so-quiet-on-twitter/
- Published: 2011-03-10T20:00:58+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Some of you – especially those following me on only Twitter and not Facebook – might
have wondered why I was so quiet for the last couple of days: The reason for that
is pretty simple – I haven’t been around. And, as there is an agreement between 
Inka and me to not publish when I’m not around and reveal that she’s home alone,
I kept my mouth shut. But, since I’m back in Germany since hopefully about half 
an hour (this post is scheduled), I can finally talk about what I found to be one
of my Top 5 destinations in the world.

I took an occasion I couldn’t let pass by to finally get my ass up and into a plane
to visit a good old friend of mine and the beautiful city of San Francisco.

Probably the things that I experienced are way too much to put into a single blog
post, however I’d like to at least notice the most impressive things I whitnessed.
Just take it as a conversation starter next time we’ll meet.

– Many dogs
 – Great weather – 45° steep roads – One of the best public transportation
systems I know – a very logical numbering concept for houses – Great weather – great
people, old and maybe new friends to come – Affordable hotels – Not-so-affordable
mobile phone fees – Chaotic driving – Very nice neighborhoods without too many skyscrapers–
A great amount of fresh, organic, beautiful produce just waiting for you to cook
with it. – And oh: what a view!

Do’s:
 – Use Public Transport – Just walk around – Make sure to maybe not book a
hotel, but a flat instead. At least make sure that you can cook your own meal after
shopping at the Ferry Building. – Take a guided tour – Plan your trips using BART
and CalTrain – Visit Flight 001 – Stay at the Hotel Vertigo (not just because of
the song that will be stuck in your head for the whole time you’re in SF)

Don’t:
 – Rental car. It’s more of a burden than a release when being in Downtown
SF – Expect to see everything – the city is just too big for that – Have bad sushi.
Life’s too short for bad sushi. – Visit the Apple Flagship Store. Better visit the
nice and cozy Company Store (http://www.apple.com/companystore/) in on 1 Infinite
Loop, Cupertino, CA.

And one thing is sure: I’ll be back. With a little more time, hopefully my significant
other and an empty agenda to be filled.

## More Mail interactivity

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/02/27/more-mail-interactivity/
- Published: 2011-02-27T14:26:11+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Since I am not sure if all of you use a Feed reader or follow me on twitter – and
even if you do you might be more interested in good old plain E-Mail – I’ve decided
to add a little newsletter to my blog and the option to subscribe to comments for
a specific posting. In case you are interested, you’ll find the according links 
in the sidebar on the right and beneath any posting right at the comments section.

Oh, and yes: for better readability, I’ve upgraded the theme once more – now back
with a really plain one. And of course, still ad-free since ’93. Oh wait.. that’s
something different 🙂

## National pride

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/02/25/national-pride/
- Published: 2011-02-25T00:18:53+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Normally, I make it a personal principle to not blog about my job. However this 
job brings me to many different places in all different countries and one of these
trips – the most recent one – nurtured my wish to share a few thoughts about national
pride:

This week I had the questionable pleasure to visit France once again. I’ve only 
been there for a little more than 24 hours, spending a good 10 of them in business
meetings of all kind (Dinners with business partners, technical meetings and the
like).

And guess what? A good 95% of all communication was done in French. Of course. I
do understand this to a degree – at least we are in France – but even though I made
it crystal clear that I simply can’t speak let alone understand this language to
a degree I’d call acceptable, nobody even tried to integrate me into a longer conversation.
Of course, there were some small talk tries in English, but they faded away once
we were 5 minutes into a discussion.

On the other hand, I’ve been to e.g. Russia, Belarus, Jordan, India, Italy and Slovenia
on business trips; countries where I feared greater language related problems. But,
to my surprise, most of those countries seem to host a great deal of language wizards;
in Slovenia for example to my surprise most people working in the service industry
were fluent in at least two foreign Languages, English and German. And most of them
also claimed to be able to speak a good bit of Italian on the side.

But, it seems that there is not a big deal of English spoken in France and even 
if the people get along with the language, they feel that it’s unnecessary to switch
to a language everybody in the room can understand.

This is of course not so much the case in multi-national companies, but there is
also the tendency to fall back to your local language.

I myself also feel more comfortable in speaking German among Germans, especially
when being in Germany – but within our company, where English is the official company
language despite the fact that we are a German company, we even hold meetings with
40+ participant in English if there are only one or two non-Germans in them. So 
I know both sides, the one that prefers the native language, the other one that 
doesn’t want to exclude somebody from the discussion.

Maybe it’s arrogant to go to a foreign country and expect to come along with English
and German only, maybe it’s something you should be able to expect – I can’t tell.
But, it seems that countries with better language skills can take part in the Global
knowledge transfer; countries with little foreign language knowledge – e.g. China–
on the other hand, seem to be cut out.

I wonder how you would react if you had a guest from abroad in a meeting. Would 
you carry on with your native language? Would you try and switch the whole meeting
to English? Is it okay to hold a meeting in English, if you have 40 participants
and two of them can’t speak the local language? Is it on the other hand maybe even
necessary?

How much national pride is too much pride?

I’m really interested in your thoughts about that. And thank all the French people
I’ve met along the way who took the extra effort to communicate in English – especially
Gwenael, whom I haven’t met for a way too long time.

## Blog slashdotsicher machen

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/02/12/blog-slashdotsicher-machen/
- Published: 2011-02-12T18:44:45+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Auch wenn es wahrscheinlich mehr als anmaßend wäre, davon auszugehen, dass mein 
Blog jemals geslashdotted werden würde (hierzulande auch eher als „bei TV Total 
erwähnt werden“ oder „auf heise.de stehen“ bekannt), ist es gerade in der heutigen,
von vHosts und anderen performanceschwachen Angeboten geprägten Zeit durchaus relevant,
sich mal Gedanken darüber zu machen.

Der Küchenserver ist vor Kurzem auch wieder von einem vServer (bei dem es regelmäßige
Meldungen von mon.itor.us über Nichterreichbarkeit gab) auf einen eigenen „richtigen“
Server zurück-umgezogen.

Parallel dazu habe ich aber auch ein paar Inhalte in die sagenumwobene Cloud (genauer
zu Amazon) gelegt: So werden die Bilder, die Ihr hier auf der Website seht, nicht
mehr vom Küchenserver selbst, sondern von dem gleichen Netzwerk, bei dem Ihr auch
höchstwahrscheinlich schon einmal ein Buch gekauft habt, ausgeliefert.

Das sorgt zunächst einmal für weniger Last auf meinem Server, aber auch für Euch–
besonders wenn Ihr nicht in Europa beheimatet seid – für eine schnellere Datenübertragung.

Diese Optimierung ist schon ein wenig älter und hat ungefähr zeitgleich mit dem 
Facebook-Aussehen Einzug hier gehalten.

Im Hintergrund habe ich dann dank ein paar Performance-Monitoring-Tools und weiterer
Magie (Details auf Anfrage, bzw. wenn ich die Zeit dazu finde als Blogpost) den 
allgemeinen Seitenaufbau ein wenig beschleunigt. Der letzter Schritt war dann (ziemlich
parallel mit dem aktuellen Layout und leider begleitet von 3 Stunden Downtime) der
Umzug auf ein reverse proxy Netzwerk. Damit greift Ihr dann nicht mehr direkt auf
den armen kleinen Küchenserver zu, sondern werdet vorher abgefangen. Und nur wenn
Ihr keinen Unsinn treibt, werdet Ihr überhaupt auf meine Seite weitergeleitet. Und
dann schaut das Netzwerk auch nach, ob sich überhaupt was verändert hat. Falls nicht,
dann kommt die Seite auch nicht direkt vom Küchenserver.

Ziel des Ganzen ist recht einfach: Euch möglichst selten lange Ladezeiten oder einen
nicht erreichbaren Küchenserver zuzumuten. Okay, und der Infrastruktur-Geek in mir
durfte sich auch mal wieder austoben. Mehr dazu vielleicht bald an anderer Stelle,
wenn ich vom Geek in mir berichte.

## Adding daily content to the blog

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/02/12/adding-daily-content-to-the-blog/
- Published: 2011-02-12T17:13:30+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

This blog has been meant to keep friends and aquaintances or other persons interested
in me updated about my life. What has been quite freqently filled with content in
the first years has changed to an almost-no-content space, as my daily publishing
has been moved from here to Facebook, Twitter and the like.

To make these sources available to people still believing in this web site and to
show some more daily, not important enough to make a blogpost out of it content 
here, I’ve decided to add my Twitter, Twitpic, last.fm and delicious updates to 
a sidebar on the right. This allows you to still get a bit information about yours
truely.

Oh yes, and again a redesign. Comments about whether you like the new look or hate
it are welcome.

## 24 Stunden in Hamburg – Sehenswürdigkeiten, Programm

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/02/01/24-stunden-in-hamburg-sehenswuerdigkeiten-programm/
- Published: 2011-02-01T00:10:16+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Aus latent chronischem Anlass, hier eine kleine Liste von Dingen, die man in Hamburg
machen kann, wenn man 24 Stunden oder ein Vielfaches davon hat. Sicherlich für die
Meisten von Euch nicht besonders relevant, aber vielleicht mal eine (nicht besonders
gut versteckte) Aufforderung, mal wieder in die Freie und Hansestadt zu kommen. 
Und auch für mich eine kleine Liste von Dingen, die ich mal machen sollte.

Apropos, alle Dinge, die ich bereits selbst gemacht hab‘, habe ich mit einem Stern
gekennzeichnet:

[⌊Hamburg Michel Spiegelung⌉⌊Hamburg Michel Spiegelung⌉[

Michel

Folgende Sachen ganz beliebt (und damit sehr stark touristisch frequentiert):

 * Jungfernstieg und Binnenalster *
 * Hauptkirche Sankt Michaelis (auch unter „Michel“ bekannt), hier am Besten auf
   die Aussichtsplattform rauf *
 * Hafen und Landungsbrücken *

Je nach persönlichem Interesse würde ich dann aus folgendem Programm hinzufügen:

 * Reeperbahn und Große Freiheit *
 * Schanzenviertel *
 * Sankt Georg und die Lange Reihe *
 * Planten und Bloomen *
 * Hafenrundfahrt *
 * Speicherstadt *
 * Hafencity *
 * Miniaturwunderland (wenn man Eisenbahnen mag und so viel Zeit hat)
 * Rathaus und Rathausplatz (*, zumindest Rathausplatz)
 * Bummeln und Shoppen auf der Mönckebergstrasse (auch „Mö“ genannt) *
 * Ein Besuch auf dem Fischmarkt (gibts nur Sonntagsmorgens) *
 * Blankenese und das Treppenviertel besuchen *

Meine persönlichen Geheimtips:

 * Besuch im Stadtmodell in der Wexstraße *
 * Besuch im Kesselhaus in der Speicherstadt als Info über die Hafencity *
 * durch den alten Elbtunnel laufen und das Hafenpanorama von der Südseite betrachten*
 * Hafenrundfahrt in preiswert mit einem der HVV Linienschiffe machen bis zum Museumshafen
   Övelgönne *
 * Ein Pint im Irish Rover am Großneumarkt trinken
 * Besuch in der Meatery, bei Butcher’s oder in der Bullerei
 * Die 3-Zimmer-Wohnung auf der Talstraße besuchen *
 * Bei einem netten Sagres ([http://de.wikipedia.org/wiki/Sagres_(Biermarke](http://de.wikipedia.org/wiki/Sagres_(Biermarke)))
   beim Portugiesen in der Schanze oder im Portugiesenviertel entspannt aus Hamburg
   abtauchen. Diese Portugiesenkneipen und -restaurants sind namlich auch irgendwie„
   typisch Hamburg“. *
 * Ein Glas Champagner am „Schlemmerstand für Arme“ im Hanseviertel trinken: [http://www.edeka-struve.de/filialen/schlemmer_markt_hummerstand.php](http://www.edeka-struve.de/filialen/schlemmer_markt_hummerstand.php)*

Je nach Jahreszeit bieten sich noch:

 * Den Stadtpark und die große Wiese besuchen *
 * Den Friedhof Ohlsdorf besuchen
 * Hagenbecks Tierpark oder das Aquarium besuchen
 * Besuch im Planetarium

an.

Ansonsten gibt auch meine Lieblingsbuchempfehlung „Hamburg in 24 Stunden“ sehr gute
Empfehlungen; dieses Buch ist so geschrieben, dass man Samstag auf Sonntag 24 Stunden
in Hamburg die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen kann: Mit den Alternativvorschlägen
bekommt man aber locker 2-3 Tage prall gefüllt.

Auch wichtig – Don’ts:

 * Hafenrundfahrt. Teuer und kann man mit dem ÖPNV ebenfalls machen
 * zu viel Shoppen. Dafür kommt man nicht nach HH, außerdem gibts hier wenig „Besonderes“,
   dass Du nicht auch in jeder anderen Großstadt bekommen würdest.
 * alles sehen wollen: dafür is Hamburg zu groß
 * sich stressen. Lieber wiederkommen 😉
 * auf der Reeperbahn selbst Party machen – dazu sollte man in die Seitenstraßen
   gehen, da isses netter; beispielsweise auf dem Hamburger Berg
 * Holsten trinken

## Places to live in Hamburg

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/01/24/places-to-live-in-hamburg/
- Published: 2011-01-24T00:41:11+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

As most of you know I’ve been living in Hamburg for over 6 years now. And, though
I moved here partly forced by a job, I fell in love with this city and don’t consider
moving away to be an option anymore. So, I’m stuck with the specific Hamburgian 
situation to find a place. And, as most Hamburgians will also know, this is a pure
nightmare.

In our example – we do live in the Wallhöfe project close to the Großneumarkt, created
by Hamburg Team and rented out via Hanseliving – we made a couple of mistakes. First
of all we believed in what the real estate agent told us. She is a nice person, 
but clueless. She promised several things she didn’t know about and that turned 
out to be completely wrong (like that Telekom will be able to provide phone lines
from day one on or that we’ll live in a raised ground floor) and worst of all we
seem to be stuck with the worst housing management company (Wentzel Dr. Nachfahren)
that you can find in Hamburg: (see [http://fret.de/hwas59](http://fret.de/hwas59 )
for details about other opinions).

An aquaintance has put this in a very drastic, but also very simple form:

„Aber besser als nichts, und man hat immerhin ein Dach überm Kopf.“ (better than
nothing, and at least you’ve got a roof over your head)

This was his answer to a brief description of the problems we face with our new 
place at the moment (and there are quite a few, especially if you take into consideration
that the place has just been built and is considered to be a better-equiped place
aiming for [DINKYs](http://en.wikipedia.org/wiki/DINKY))

It symbolizes the desperateness that people in Hamburg have, if it comes to finding
a place to live. As this is a common topic in conversations, I’d like to share my
view on this subject (and of course, other Hamburgians may have a different view
on that or simply more patience / better luck finding the right place):

Basically, you have a couple of options when living in Hamburg:

a) you pay a s**tload of money for a place in a not so very nice part of the city
and the place is somewhat decent in terms of building age and renovation

b) you pay even more money for a place in one of the „more trendy“ parts of Hamburg,
but the place itself has some (major) drawbacks

c) you pay a somewhat decent price for a place far out that you wouldn’t want to
live in, even if they paid you to do so

d) you forget about living in Hamburg alltogether

e) you decide to sell organs to pay for a somewhat decent place in a somewhat nice
part of the city (and start by selling a couple of your kids to bribe the real-estate
agent on top of the mandandory fee which is 2,38 x monthly rental fee)

We decided to go with a combination of a), b) and e). But, this won’t be the last
place we’re staying in, that’s for sure (and this is something that is decided on
only after a couple of months staying there).

Opposite to other cities, a significant part of Hamburg’s market for housing is 
provided by cooperatives (called „Wohnungsbaugenossenschaften“) where the tennants
own a share of the co-op. Another major infuence is the housing society „SAGA GWG“
which has specialized on providing affordable, sometimes even subsidized housing
for the not-so well off in Hamburg. They both together provide a large amount of
rental space, if not the majority of all avaliable flats in the city. Both of them
have their own drawbacks: the waiting list to get into a co-op is normally very 
long except of the parts of the city that are not as attractive as others. Sometimes
you have to move to those places first in order to get part of the co-op in order
to be able to move to another co-op owned place in a better part of the city – of
course not without having to wait a decent time (read: couple of years) first. One
big advantage: once you’re in, you can’t get kicked out that easily.

The same more or less applies to SAGA GWG places, but their focus on social housing
also carries some significant drawbacks: the neighbors first and foremost. My significant
other has lived in a SAGA place for a couple of years and has seen it all: blood-
covered staircases, nightly concerts from her guitar playing and singing Greek neighbor
Angelos, other neighbors screaming and shouting regularly at 3am and of course the
usual drunk subjects that could be found in the local watering hole directly next
to the entry of her place.

As those two options are basically either no option or too hard to get in to, this
leaves the private housing market. But, this market is again split into two: first
of all there is the undercover market: places that are handed over from tennant 
to tennant (sometimes through special housing exchange boards or private mailing
lists) via word of mouth or a good social network. I’d estimate that every other
flat in Hamburg and especially a large amount of those in the „trendy“ parts of 
the city never really reach the open market, the one that happens in Newspapers 
and on web sites like Immobilienscout24.

The rules to this open market are quite clear:

 * You as a tennant are never the real estate agent’s customer – though you pay 
   his fee.
 * A real estate agent won’t bother to show you a place in a single viewing (at 
   least not normally), but you’ll view the place with roughly 3-30 other people(
   depending again on the „trendiness“)
 * You won’t find a decent listing for too long online. Especially if it’s a 1-2
   bedroom place in the Schanze or Sankt Georg, it’ll be online for about half a
   day – during the week of course. After that the real estate agent has enough 
   potential tennants that he can all invite them to the viewing, which of course
   takes place at three in the afternoon on a Wednesday (or other completely crazy
   times)
 * You’ll only have a chance if you are a couple, don’t expect any kids, both have
   a well paying job and are prepared to bribe the agent on top of his fee (which
   is 2,38 times what you pay for the place per month)
 * And even if you are prepared for all of this, you still won’t be successful in
   19 out of 20 or so times

Finding a new place to live is a full-time job in Hamburg. And even if you’ve found
one (such as we did) in a nice part of the city, there are drawbacks to each and
every place. The secret in Hamburg is to find the place that has the least drawbacks,
not the one that is flawless.

After my experience with Hamburg and places to rent here, I start thinking about
buying my own place. Of course this is also very difficult. Good, newly built places(
which I – after our experience in the Wallhöfe – wouldn’t consider to buy before
end of construction anymore) are expensive (on average up to 4.000 EUR per square
meter), affordable places are too far out and require a car or two to own and maintain.
If you look at the total cost generated by that, I doubt that it’ll get less expensive.

After a nice experience staying on a houseboat for a couple of days, I consider 
this to be at least an interesting alternative to look at. They start selling at
2.000 EUR per square meter and you’ll have a house feeling in the middle of the 
city. Unfortunately Hamburg – despite being a maritime city with a large harbour
area – hasn’t come up with good concepts about this alternative way of living yet.
[http://fret.de/fPKo6C](http://fret.de/fPKo6C) provides a bit of insight into this
area, but it seems that there are some basic problems: How to get a postal address,
how to register the place you’re living in? What does provisioning of water, sewage,
power and phone line cost? It’ll be something worth to watch over the next couple
of years.

What is your experience with Hamburg and it’s places to live in? What are your thoughts
on buying here, on moving to the suburbs or to live on a house boat? I’ve collected
a few thoughts on Facebook already but look forward to others joining the discussion.

## UMTS + US – or: problems finding a right prepaid data plan when traveling to the US

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/01/08/umts-us-or-problems-finding-a-right-prepaid-data-plan-when-traveling-to-the-us/
- Published: 2011-01-08T00:32:29+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

As you might know, I have switched from using a global data plan for my mobile phone
to buying local prepaid cards to use in my smartphones. This is also the reason 
why I don’t use the BlackBerry anymore and over time, I’ve colleced a stash of them.
Not many, but the collection is growing:

[⌊a collection of my prepaid SIMs⌉⌊a collection of my prepaid SIMs⌉[

(Russia, Belarus, Austria, United Kingdom, United Arabic Emirates)

I also wanted to apply this now familiar pattern and acquire a prepaid data SIM 
when traveling to the US, which I have planned (and already booked flights and the
like) for early March. I checked some of the local carriers and the confusion on
my side is massive. I’ll however try and give you a summary of my findings:

a) prepaid data plans in the US pretty much don’t exist. There are a few (especially
the major) carriers who offer them, but they charge hugely in comparison to every
other place in the world. Data usage in Great Britain is around 10 GBP / GB, here
in Germany about 10 EUR per GB and pretty much the same all over Europe, even including
Russia (and yes, this is all prepaid packs I’m talking about). The US seems to only
offer very small prepaid plans (100 MB, 300MB) for a rather high price. AT&T charges
20 USD for 100 MB ([http://www.wireless.att.com/cell-phone-service/cell-phone-plans/pyg-cell-phone-plans.jsp](http://www.wireless.att.com/cell-phone-service/cell-phone-plans/pyg-cell-phone-plans.jsp)),
T-Mobile 10 USD for 100 and 30 USD for 300 MB ([http://www.t-mobile.com/shop/plans/prepaid-plans.aspx#MobileBroadbandpasses](http://www.t-mobile.com/shop/plans/prepaid-plans.aspx#MobileBroadbandpasses))
and Sprint doesn’t really offer one (at least I couldn’t find one).

I am willing to spend 20, maybe even 50 or 70 USD for my mobile internet during 
my stay. I like being able to access Google Maps while walking around foreign cities,
I like using Google Navigation on my phone, I just love to google something while
being in a pub discussion e.g. about which year Kurt Cobain died.  But there is 
a second, even more significant problem:

b) Unbeknown to be up to recently (when I looked into it while preparing my trip)
there are different kinds of „3G“ and „4G“ in the US. While here in Europe the normal
definiton of 3G is UMTS + HSDPA + HSPA  and our definition of 4G is either WiMax
or LTE and all mobile network operators use pretty much the same frequency band,
this is completely different in the US. First of all, 3G can either stand for UMTS
or other techologies (probably CDMA) and 4G can be anything from LTE to HSPA+. So
the underlying technologies are completely different. Even worse, if you have a 
UMTS phone that works in Europe (such as I have with the HTC Desire), this does 
not mean that it’ll work in the US. The reason for this is

c) Even if it says „UMTS“, this does not necessarily mean that your phone will work.
Take the Desire as an example. It’s a quad-band phone, so it’ll operate on pretty
much any GSM network around the world. However it’s UMTS frequencies are limited
to 2100 Mhz and 900 Mhz, which are common in Europe. The US however uses different
freqencies. So you will most likely not be able to use UMTS in the US – unless you
are on the AT&T network and own an iPhone; or a Telia branded HTC Desire for that
matter.

This is due to the different frequencies and bands used. See [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_UMTS_networks](http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_UMTS_networks)
and [http://en.wikipedia.org/wiki/UMTS_frequency_bands](http://en.wikipedia.org/wiki/UMTS_frequency_bands)
for a thorough explanation of this.

Even worse, you cannot even keep your phone in the US and switch carriers. The iPhone
3, 3S and 4 all work perfectly with the AT&T UMTS network, however if you try to
operate them in the T-Mobile US network, they will find a signal, but only GSM /
GPRS / EDGE, because not even the iPhone supports the UMTS frequencies used by T-
Mobile.

This of course explains their ridiculous pricing policy and why buying your phone
without being bound to a contract is not so common in the US alltogether.

So, I’ll have to choose between either having a GPRS network connection only or 
ditching the plan of buying a prepaid SIM alltogether. Yay. Not. And yes, you can
guess for what I’m going…

## Oh, that's cheap. Or: how to increase ARPU as a mobile provider

- Link: https://www.kuechenserver.org/2011/01/01/oh-thats-cheap-or-how-to-increase-arpu-as-a-mobile-provider/
- Published: 2011-01-01T21:46:28+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

This topic might feel a bit „off topic“, as it is not very personal to me, but it
resulted from a posting I made at gutefrage.net, a Q&A platform where you can answer
random questions, hopefully in your own field of expertise. And since I love feeling
superior (and miss answering questions in my holidays a bit 😉 ), I started posting
there.

Simyo – a German prepaid discounter –  has started offering 39 EUR all calls/messages/
data transfer „flatrates“. Sounds cheap, eh? But why would they do that and where’s
the catch?

The German mobile telephone market is again changing. When I had my first mobile
phone back in 1998, there were only three network operators on the market and prepaid
offers were virtually not available. You signed up for a 24 month contract with 
a base charge and got a subsidized mobile phone. Over the years, things evolved 
and in the last couple of years, a few trends emerged on the market:

 * Subsidized mobile phones linked to long term contracts with a base charge are
   not that popular anymore. Instead mobile phones tend to be bought with a one-
   off payment or through installments.
 * Having no long-term contracts to get a mobile phone and the general avaliability
   of (older) mobile phones in the market empowered pre-paid contract-free SIM only
   deals. There are many discount providers with a „no frills“ policy on the market,
   offering significantly cheaper rates than the well established mobile network
   operators with their post-paid contracts.

Of course lowering the price lead to an ever-falling average revenue per user (ARPU).
While the ARPU used to be roughly 25 EUR per month in 2003 ([http://www.heise.de/newsticker/meldung/O2-steigert-Kundenzahl-und-Umsatz-pro-Nutzer-81037.html](http://www.heise.de/newsticker/meldung/O2-steigert-Kundenzahl-und-Umsatz-pro-Nutzer-81037.html))
it dropped down to around 14 EUR per month in the last couple of years. (see [http://www.de.o2.com/ext/o2/wizard/index?page_id=16705;tree_id=1576;message_id=3121](http://www.de.o2.com/ext/o2/wizard/index?page_id=16705;tree_id=1576;message_id=3121)).
Interestingly enough, while the post-paid ARPU stayed at roughly 25 EUR per month,
the average pre-paid ARPU dropped to below 7 EUR per month.

To gain back revenue, providers started offering flatrates to higher the ARPU. When
they started with the all net flatrate, it was about 80-100 EUR per month. Now they’re
down to 35-39 EUR per month for data, text messaging and phone calls all around 
Germany, and this is not a fixed fee, but rather a cost cap when the 39 EUR are 
reached.

Of course it is interesting to analyze why and how they do that. 39 EUR is cheap.
But if you take a closer look at this offer (e.g. the one from Simyo) you’ll find
out that you end up paying 0.24 EUR per MB data traffic. This equals 160 MB of traffic
and is easily reached if you use a smartphone. So the providers‘ intention is most
likely not to give you a cheap service, but to make you spend as much of the 39 
EUR as possible per month and hence increasing their ARPU.

## What Apple to pick – or: reduce weight while traveling

- Link: https://www.kuechenserver.org/2010/12/18/what-apple-to-pick-or-reduce-weight-while-traveling/
- Published: 2010-12-18T13:30:32+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

No, this blog post is not about a diet based on apples, it’s rather about which 
financial diet to take after buying an Apple; the technical product that is.

As most of you are well aware of, part of my job is to travel a lot. And traveling
most of the time means spending an awfull lot of time being transported from A to
B or waiting for this to happen. Hence I want to use this time wisely by catching
up with E-Mail, blog posts and the latest MKV files that have found their way to
me.

It’s about Video MKV playback, reading eBooks, dealing with the occasional E-Mail,
maybe being able to show a PowerPoint (converted) presentation every now and then),
surf the web and maybe having a Skype call with Inka.

Of course I can do that with my notebook right now, but this device has some disadvantages;
mainly size and weight. The 15″ display is too large to fit in every Enconomy class
seat, especially when the plane is fully booked and the device is quite heavy, weighting
more than 2kg. It has an okay battery lifetime with 4 or so hours and can play MKV
smoothlessly + has a built in camera and a SIM card slot.

But, it lacks the sexyness other devices with an apple have plus it’s heavy and 
large in size.

So I am looking for a hand luggage sized device that is not too much of a drawback.
Options are an iPad / tablet device or a very small but powerful notebook – maybe
a Macbook Air.

As I am not very sure which way to go, I’d like to present the options as I see 
them and ask for advice. I’ll promise to not listen to it 🙂

**iPad

 * Pro: sexy, light, long battery life time, good display, 3G support, WiFi, good
   media player, nice form factor, tons of digital magazines and books, touch display,
   Flash storage only
 * Con: no camera, large frame around the display (wasted space?), have to convert
   MKV, limited set of applications

**Macbook Air: **

 * Pro: camera, hardware keyboard, rather light, okay battery life time, WiFi, good
   media player, not have to convert MKV (though might be slow), „real OS“, Outlook,
   Powerpoint and Word available, Flash storage only
 * Con: no 3G, no LAN, hardware keyboard, no touch display, not as sexy, battery
   life not significantly longer than with my current notebook, no trackpoint

Of course there are other SSD notebooks (like the Thinkpad X100e or X200), but they
are heavier (at least I haven’t found one with ~ 1kg weight) and of course there
are other tablets (even with Windows 7), but sometimes they have fans built in or
don’t have the extended battery lifetime an iPad can bring to the table.

So if you were in my situation, what would you do? Wait for the iPad 2? Hope for
a Macbook Air with 3G? Wait for Android based alternatives?

## Tempting Christmas time

- Link: https://www.kuechenserver.org/2010/12/09/tempting-christmas-time/
- Published: 2010-12-09T21:36:41+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

Almost two years ago, I decided to not display any advertisements on the Küchenserver(
see https://www.kuechenserver.org/tag/werbefrei/#/archiv/2009/01/16/werbefrei/ for
the German post about this). However everytime I’ll have a look at my stats around
Christmas, I get tempted once again to break with my intentions.

I once published a post titled „funny xmas mailing“ and since then Google washes
a lot of visitors to this blog’s shores. I could be friendly, as I am now, and provide
them with the information they desire free of charge, I could try and monetize the
tree-shaped mail I’ve posted two years ago or I could try to gently monetize this
by displaying Google Ads in the posts in question. Having roughly 10k visits during
this time of the year, it would not make me rich, but it would pay for the domains
for a year or so.

Not that it’ll change my decision significantly, but what would you do if you were
in my shoes here?

## Qype: pentahotel Trier Europahalle in Trier

- Link: https://www.kuechenserver.org/2010/11/15/qype-pentahotel-trier-europahalle-in-trier/
- Published: 2010-11-15T20:44:38+01:00
- Author: Christian Krakau-Louis

[Trier](http://www.qype.com/deb21) – [Hotels & Unterkuenfte](http://www.qype.com/deb21/categories/5-hotel-und-reisen)–
[Hotels](http://www.qype.com/deb21/categories/69-hotel-und-uebernachtung-in-trier)–
[Hotels & Unterkuenfte](http://www.qype.com/deb21/categories/5-hotel-und-reisen)–
[Hotels](http://www.qype.com/deb21/categories/69-hotel-und-uebernachtung-in-trier)–
[4-Sterne-Hotels](http://www.qype.com/deb21/categories/694-4-sterne-hotels-in-trier)

 Nachdem ich ausnahmsweise mal wieder innerdeutsch geschäftlich unterwegs bin (es
hätte eigentlich Luxemburg werden sollen), galt es, ein nettes Hotel in Trier zu
finden. Da ich privat geführte Boutique-Design-Hotels bevorzuge, fiel meine Wahl
auf das pentahotel in Trier.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon beim Check In wird man positiv überrascht,
da die Rezeption gleichzeitig die Hotelbar ist und allein schon mal die Auswahl 
an Gin-Marken (Tanqueray No. 10, Hendricks und Beefeater) im Hintergrund für das
Hotel sprach. Auch erstaunte mich, wie voll die Lobby / Bar bereits um 19:30 war.
Hier fanden sich nicht nur ein paar vereinzelte, traurige Handelsreisende, wie sonst
gern an Hotelbars üblich, sondern eine illustre Runde von Menschen.

Das gesamte Ambiente der Hotellounge ist sehr großartig, eher loungeartig. Dazu 
trägt bei, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jeans, T-Shirt und ganz 
ohne strenge Dienstuniform arbeiten. Nichts desto trotz ist der Service zuvorkommend,
hilfsbereit – aber gefühlt „echter“ als in Kettenhotels.

Das Zimmer ist interessant; man merkt hier, dass versucht wurde, aus einem 70er 
Jahre Hotel mit leicht veränderter Innenausstattung und neuen Möbeln sowie Flat-
TV ein Designzimmer zu machen; nur funktioniert das halt nicht so ganz – spätestens
am olivgrünen 70er Jahre Bad ist man dann gescheitert. Die Lobby verspricht hier
also mehr, als die Zimmer halten können. Nichts desto trotz ist deren Ausstattung
zweckmäßig und praktikabel. Es gibt zwar keine Minibar, jedoch hat man sich stattdessen
für einen Verkaufsautomaten in den Etagenfluren entschieden. Dieser ist mit handgemachten
Chips, Corona, Becks, Schokoladenriegeln sowie sogar fritz cola 0,2 befüllt. Preislich
kann man hier mit 1 EUR (Schokoriegel, Wasser) bzw. 2 EUR (fritz, Bier) nicht meckern;
lediglich ist es etwas unpraktisch, dass man mit Münzgeld direkt am Automaten zahlen
muss.

Die grandiose Getränkeauswahl (fritz kola und Limonaden, AriZona Ice Tea, Becks,
Corona und Co. sowie gute Spirituosen – das Ganze sehr bezahlbar mit bspw. 49 EUR
für eine Flasche 0,7 Moet & Chandon oder 6,50 für einen Gin Tonic) wird durch eine
solide Restaurantkarte (bspw. 12 EUR für einen 225g Burger incl. Salatbeilage und
Baguette + Sour Cream „Vorspeise“) abgerundet.

Fazit: solides Hotel, bezahlbar, freundlicher, authentischer Service und leckeres
Essen + Getränke. Hier fühle ich mich wohl und komme gern wieder.

Mein Beitrag zu [pentahotel Trier Europahalle](http://www.qype.com/place/919930-pentahotel-Trier-Europahalle-Trier)–
Ich bin [christianlouis](http://www.qype.com/people/christianlouis) – auf [Qype](http://www.qype.com/)
