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  • S-Bahn-Werbung

    Nachdem ich neulich von Hamburger U-Bahn-Werbung berichtet habe, ist mir vor Kurzem auf dem Weg zu unserer Frankfurter Geschäfsstelle eine Bahn-Werbung der ganz anderen Art aufgefallen.

    Zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und der Haltestelle Galluswarte fährt die S-Bahn, mit der ich für gewöhnlich das letzte Teilstück zurücklege, durch einen Tunnel. Und seit ca. 2 Monaten flackert es in diesem Tunnel irgendwie komisch. Nachdem ich das die ersten paar Male für eine optische Täuschung gehalten habe, hab ich heute mal genauer drauf geachtet. Und – tatsächlich:

    Im Inneren des Tunnels sind mehrere von hinten zu beleuchtende Bilder angebracht, die bei einem vorbeifahrenden Zug zyklisch an die Geschwindigkeit der Bahn angepasst aufleuchten und somit eine Art “Daumenkinoeffekt” ergeben. Man sieht also einen Mini-Werbespot im Tunnel. Und durch das Flackern hat die ganze Aktion so ein bisschen Unterbewußtseinsbeeinflussungs-Flair (auch wenn derartige Werbung in Deutschland ja per Gesetz verboten ist).

    Auch wenn ich gar nicht mehr sagen kann, für was denn nun geworben wurde (Stiebel Eltron??), hat mich allein der technische Aufwand hinter dieser Lichtwerbeanlage doch stark beeindruckt. Und wer weiß, vielleicht können wir bald ja in anderen Städten Szenen aus “The Matrix”, “Pulp Fiction” oder “Blues Brothers” im Vorbeifahren bewundern. Lustig fänd’ ichs allemal….

    [Brings, Will nur Dich; eine Dreiviertelstunde vor Hannover]

  • Snuck

    Sprachlich war mein Leben nie interessanter als derzeit.

    Warum? Nun, ich lerne alle Naslang neue Worte kennen. Heute zum Beispiel habe ich “snuck” gehört. Irgendwie finde ich das Wort nett, aber ich habe keinen blassen Schimmer, aus welcher Sprache dieses Wort stammt oder was es bedeutet.

    Ich blogge jedoch, um unter anderem solche Dinge zu erfahren. Falls also irgendwer von Euch weiß, was dieses Subjekt bedeutet (und nein, es ist NICHT die Vergangenheitsform von “to sneak”), würde ich mich über einen Hinweis freuen!

  • 30GB Nigeria Spam

    .. das zumindest war mein persönliches Horrorszenario, nachdem ich mich gerade wieder in meinen 30gigs.com Account eingeloggt habe:

    2 neue Mails, 2x Nigeria Spam…. wenn das so weitergeht, dann wird’s lustig… über “richtige” Mails würde ich mich übrigens auch mal freuen…

  • Bahnbeobachtungen

    Ich genieße das Bahnfahren bekanntermaßen ja sehr – Zeit, um die Gedanken schweifen zu lassen, zwischendurch ein wenig zu ratzen oder – wie auch diesmal wieder – Eindrücke von Mitreisenden zu sammeln:

    Am Nebentisch sitzt ein Mädel, deren Alter echt schwierig zu schätzen ist: könnte von 16 bis 24 irgendwie alles sein. Die gelb-grün-rosa-karierten Socken sind da zumindest nicht besonders aussagekräftig. Lustig dabei ihr Handgepäck: ein iPod, ein iBook und ein Schnuffeltier.

    Ob Sina’s Patentochter wohl auch später mal ganz selbstverständlich mit einem ultraschicken Lenovo-Thinkpad und einer nicht weniger chicen Zahnspange durch die Gegend reisen wird?!

    Braucht man heute wirklich einen iPod um hip zu sein? Und ist das festplattendicke Standardmodell noch gut genug, oder muss es wie in meinem Kollegenkreis jetzt en vouge, der wirklich superflache iPod Nano sein? Erwähnte ich eigentlich, dass sich Qualität durchsetzt? Und Thinkpads die mit Abstand verbreitesten Business-Notebooks in Zügen sind? Und auch iPods die verbreitetsten tragbaren Musikplayer? Auf was man nicht so alles achtet, wenn man unterwegs ist…

    [Brings, Drachesteije; vor Hamburg-Harburg]