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  • Das Rheinische Dehnungs-r

    Heute wurde ich von einer lieben (bloglosen, daher hier kein Link) Freundin, der ich vor einem Jahr mal das Dehnungs-i erklärt habe (wie in Troisdorf oder Grevenbroich) mal wieder auf meinen Sprachdefekt hingewiesen:

    Ich bin bekanntermaßen Rheinländer. Und Rheinländer sind unfähig ein “r” auszusprechen. Das verschleift sich dann meist zu anderen Dingen.

    Meine Freundin meinte darauf dann, dass es sich da bestimmt um ein Dehnungs-R handeln müsse, dass nicht mitgesprochen wird. Beispiele dafür findet man mannigfaltig, zum Beispiel in den Wöchtern Spocht, docht oder Kachte.

    Und, ich muss sagen dass mir diese Erklärung (man MUSS das einfach so aussprechen, weil das ja ein Dehnungs-r ist) viel besser als mir selbst eingestehen zu müssen, sprachliche Dysfunktionen an den Tag zu legen. Danke also nochmal für diese aufmunternden Worte.

  • TAPP – Erklärung

    Aus gegebenem Anlaß hier ein Ausschnitt aus der alten Küchenserver-Website:

    28.03.2003 – TAPP@work Gestern habe ich etwas auf der Arbeit gelernt: Wenn Menschen, die mehr verdienen als man selbst verdient, denken, dann ist das eigene Denken überflüssig. Das finde ich wirklich interessant, insbesondere, da ja die meisten Menschen davon ausgehen, dass sie viel zu wenig Geld verdienen und daher wahrscheinlich viel zu wenig denken. Oder – wie es die Lucky-Strike-Werbung so schön sagt – “Jetzt wird auch schon am Denken gespart”. Leider kann ich Euch die Werbung wohl nicht zeigen, da (was ich aber eigentlich richtig finde) http://www.lucky-strike.de eine relativ aufwändige Anmeldeprozedur hat. Schaut sie Euch ruhig mal an, und vergleicht dann doch mal, wie schwierig es ist, einen Zigarettenautomaten zu bedienen.
    Doch, ich bin der Meinung, dass in der heutigen Zeit Denken geförtert werden soll und man an dieser kostbaren ressource nicht sparen sollte, sondern im Gegenteil, sie spenden. Nun, aber wie spendet man Denken? Auch dazu habe ich mir Gedanken gemacht (und damit sozusagen selbst gespendet) und bin darauf gekommen, dass man Denkressource, die brachliegt, insbesonde auf der Arbeit beschäftigen sollte und habe daher das Projekt TAPP@work gegründet.
    TAPP steht hier für “think about philosophic problems” und das Ganze funktioniert ungefähr so wie SETI. Ich stelle hier ab und an philosophische Fragen zur Veröffentlichung, und immer dann, wenn man glaubt, dass man schon wieder viel zu viel für seinen Arbeitgeber nachgedacht hat, sollte man sich die (Arbeits-)Zeit nehmen und darüber nachgrübeln. Als erstes Problem schlage ich die alte Frage “Macht der im Wald umstürzende Baum auch ein Geräusch, wenn niemand da ist, es zu hören?” vor. Die Ergebnisse dann einfach per Mail an mich zurückschicken und ich veröffentliche sie dann hier.

  • Schwach geworden

    I just could not resist any longer……

  • Doch kein Fahrrad?

    Inzwischen hab ich 1955 bahn.comfort Punkte gesammelt (und bin damit quasi nur noch eine Fahrt ins Rheinland von meiner silbernen Bahncard entfernt), aber mein bestelltes Rad ist immer noch nicht eingetroffen.

    Ob es wohl was zu sagen hat, dass der Anbieter seine eBay-Mitgliedschaft beendet hat? Und wie war das gleich mit der eBay-Garantie??