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  • Cultur-Handlung

    Letztes Wochenende:
    Die Sonne hat Mel und mich motiviert, neue Stätten für uns zu entdecken. Also brachte uns der Zug nach Osnabrück und mich dort einer erstaunlichen Endeckung näher: Einer Cultur-Handlung. Sah aus wie eine normale Buchhandlung mit angeflanschtem CD- und DVD-Verkauf (also irgendwie wie Zweitausendeins), war jedoch tatsächlich besser sortiert als alles an Buchhandlung, was ich bislang im Nicht-Fachbuch-Bereich gesehen habe. Dabei war nicht so sehr die Quantität der dort ausgestellten Bücher als vielmehr deren Qualität erwähnenswert. Nachdem ich also mindestens drei Eric Clapton – Unplugged Songs hin- und herüberlegt habe, wanderte Ecstasy – vom gleichen Autor wie Trainspotting geschrieben – in meinen Besitz über. Eine Buchrezension folgen nach den nächsten Bahnfahrten. Hoffentlich verirre ich mich nicht zu häufig in diesen Laden, denn er scheint ein hohes Konkursrisiko für Buchfreunde wie mich zu bieten.

    Derzeit sind nämlich noch ein paar Bücher in meiner “auf der Bahnfahrt lesen” – Queue, so unter anderem “High Fidelity” von Nick Hornby. Die anderen bislang vertilgten Werke (beide Bücher von der Tochter der irischen Ministerpräsidentin Ceclia Ahern sowie diverse andere leicht verdauliche Kost) möchte ich Euch nicht unbedingt in Form einer Buchbesprechung antun…

    Derzeit sitze ich übrigens auch wieder im Zug nach Hamburg, und mußte eine erstaunliche Entdeckung machen: Es gibt Service am Platz! Kaum war ich in den leeren ICE eingestiegen (Vorgängerzug hatte ne Stunde Verspätung, Fahrgäste sind alle dort eingestiegen), kam mir ein freundlicher Bahnmitarbeiter (kein Vertipper) mit einem Tablett entgegen und fragte mich (AN MEINEM ZWEITE KLASSE PLATZ!!), ob ich ein Eis kaufen wolle…. Das ist nun schon das zweite Mal, dass mir das passiert ist; auch auf einer Fahrt nach Berlin kam eine freundliche Mitarbeiterin mit Tablett angeschwebt und hat auf ähnliche Art und Weise Kaffee feilgeboten.
    Im übrigen: 800 Punkte – und ich fürchte, dass ich nächste Woche die 1000er Marke mit Besuchen in Hannover (Donnerstag), Frankfurt (Freitag) und Münster (kommendes Wochenende) knacken werde.

  • Networking

    Nun, ich mag das eigentlich nicht so, aber nachdem ich schon ins Orkut-Netz gegangen bin, hat mich nun auch das totale Networking-Fieber bei OpenBC gepackt. Falls also irgendwer von Euch bei OpenBC Mitglied ist und ich ihn noch nicht in mein Netzwerk aufgenommen habe.. go ahead! Besonderes interessiert bin ich natürlich an Kontakten im Bereich Security, VoIP und Hamburg. Allerdings auch an guten alten Freunden und ehemaligen Kollegen (wobei ich da nur zwei bislang in OpenBC gesehen habe…).

    Ach, warum man das braucht – das weiß ich übrigens auch nicht. Haben sich wahrscheinlich Nicht-Blogger ausgedacht. Denn, Bloggen ist, so finde ich, eine wunderbare Art, herauszufinden, was Freunde gerade so treiben. Braucht man kein OpenBC zu. planet.*clique*.org reicht da vollkommen aus.

    übrigens findet das auch eine gute Freundin von mir, die jetzt auch ein eigenes Blog betreibt – kein Wunder, schließlich liest diese Luxusfrau ja auch Bedienungsanleitungen, kann mit Handies und PDAs umgehen und interessiert sich für Digicams und gmail-Accounts. Allerdings kann ich auf dieses Blog leider nicht verlinken, da die gute Dame es, aufgrund von allzu neugierigen Ex-Freunden, hat passwortschützen lassen. Aber, dennoch willkommen in der Blogger-Community, S.!

  • Informatikerinnen-Hochsprung

    Seltsame Sache:

    anscheinend scheinen alle blonden Informatikerinnen, die nicht an der FH BRS studiert haben und die mir im Laufe meines kurzen Lebens über die Füße gelaufen sind, Hochspringerinnen zu sein.
    Zufälle gibt’s …..

    Fragt sich nur, ob und wann Verena mit dieser Sportart anfängt. Oder alternativ: wann sie zu bloggen anfängt

  • Feiertags-Horror

    So langsam könnte ich die Headline meines Blogs in der Tat von “Gedanken zum Tage, veröffentlicht auf einem Rechner, der in der Küche steht” hin zu “Gedanken zur Deutschen Bahn, geschrieben in einem IC/ICE” abändern. Ich befinde mich nämlich ebendort, mit einem dicken Plus auf meinem Schlaf- und Lese-Konto, auf dem Weg vom Urlaub aufm Land (in diesem Fall einem kleinen Dorf an der Nordsee) hin zurück in die große Stadt (in diesem Falle Hamburg).

    Entsprechend gut gelaunt sitze ich also hier an meiner Tischgruppe im IC. Und muss merken: Tischgruppen, Feiertage und entspanntes Bahnfahren scheinen nur bedingt gut miteinander zu harmonieren.

    Und so finde ich mich in einer stark urlaubslaunenabträglichen Kombination aus Familie mit Kleinkind (schreiend), Schokolade (verteilt) und Kleinkinderaccessoires (ebenfalls verteilt) wieder. Anscheinend hat die Deutsche Bahn – ohne, dass mir das aufgefallen wäre – über die Feiertage ein alleiniges Nutzungsrecht ebensolcher Tischgruppen für junge, glückliche Familien ausgerufen. Wobei diese Familien offensichtlich auch keine Sitzplatzreservierungen für diese besonderen Plätze in der Bahn benötigen. Weil, es ist doch nur mehr als logisch, dass eine junge Familie einen Tisch braucht, oder? Schließlich sind Ordnung, Vorplanung und Reservierungen nichts für sich makrobiotisch ernährende antiautoritäre Elternpaare.

    Ihr merkt also, das Bahnfahren und der normale Blues, der sich bei einer häufigen Nutzung dieses Fortbewegunsmittels einstellt. hat auch mich ereilt. Nun, immerhin muß man auch mal die praktischen Seiten dieses Unterfangens Bahn sehen: Man hat Zeit, seine Nase in “Mädchenbücher” (danke nochmal an Henning für diese Gattungsbezeichnung) stecken, die man mühelos während einer kombinierten Hin- und Rückfahrt nach wahlweise Berlin, Münster oder Willhelmshaven ohne große Anstrenung komplett zu lesen und kann parallel noch die Welt mit neuen Erkenntnissen zum Thema Bahnfahren belangen.

    Kurz: man kann die Zeit perfekt nutzen, die man sonst fluchend und abgehetzt in einem Auto verbringen würde. Abhetzen muß man sich beim Bahnfahren hingegen nicht – allein das Finden des richtigen Abfahrtgleises, insbesondere, wenn sich der Bahnhof, auf dem man genau 4.3 Minuten Zeit fürs Umsteigen hat, derzeit komplett umgebaut wird und korrekte Geisangaben daher so wahrscheinlich sind wie ein Burger King in der Sahara. Naja, immerhin spart man so viel Geld für den Besuch von Abenteuerspielplätzen.

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