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  • Softdrink des Monats: Premium Cola

    Ein neuer Versuch für eine neue Rubrik:

    Meine Leidenschaft für exotische Softdrinks ist in meinem Freundes- und Bekanntenkreis schon fast legendär. Nun, wahrscheinlich bin ich da einfach von meinem Umfeld und insbesondere dem Ober-Getränkehöker geprägt worden.

    Allerdings scheint es immer mal wieder Menschen zu geben, die ich mit meinen Getränkekenntnissen überraschen kann. Daher möchte ich Euch gerne einmal pro Monat einen Softdrink vorstellen, der besonders lecker und toll, aber leider viel zu wenig verbreitet ist.

    Die Hamburg-Fraktion der Blogleser ist übrigens auch immer herzlich zum Probeverkosten geladen. Termine dazu auf Anfrage.

    Den Anfang macht hier Premium Cola:

    Seit 1996 gehe ich mehr oder minder regelmäßig ins La Croque. Damals, als der Laden noch nicht so hip wie heute war, es noch keine Cocktails gab und man sich bei Bistrobeleuchtung studentenbudgetkompatibel auch noch 3 Stunden an einem Tee festhalten konnte, kannte man dort Besatzerbrause noch nicht. Wenn man damals ne Cola bestellte, dann war das halt automatisch Afri Cola, die damals langsam wieder aus den Tiefen der Versenkung erschien und die Szenegastronomie eroberte.

    1999 begann dann im La Croque so langsam der Umschwung, die ersten Cocktails wurden gemixt und ungefähr zu dem Zeitpunkt, an dem die Deutsche Mineralbrunnen da Produkt kaufte und schleichend das Rezept derartig veränderte, dass Afri Cola gar nicht mehr schmeckte wie früher.

    Das habe ich aber das erste Mal erst wieder gemerkt, als ich Premium Cola getrunken habe. Die ist nämlich nach altem Rezept gebraut.

    Und das schmeckt man einfach. Die Premium Cola zeichnet sich neben der schicken Flasche vor allem durch den Inhalt (alter Afri-Geschmack sowie alte Koffeindosis) aus.

    Der Hintergrund ist auch schnell erklärt: Fans der alten Cola haben nach zwei Jahren erfolglosen Beschwerden bei der Deutschen Mineralbrunnen einen alten Afri-Abfüller aufgetan und produzieren mit diesem nun Cola nach altem (inzwischen geringfügig modifiziertem) Rezept und vermarkten die Cola in Eigenregie über korrekte Händler (wie beispielsweise meinen Lieblingsgetränkehöker Reineckes).

    Lustig: sogar in Leverkusen bekommt man dieses Getränk im Zentralantiquariat. Lustig II: Afri-Cola hat doch den Forderungen der IG Premium, wohl aus wirtschaftlichen Gründen, nachgegeben und hat den Koffeingehalt wieder aufs ursprüngliche Maß erhöht.

  • kuechenserver.org Zeitgeist 02/2007

    Inzwischen solltet Ihr ja wissen, was am 1. des Monats Thema meines Weblogs ist:

    Die Top 10 Google (et.al.) Suchphrasen, die Besucher auf mein Weblog geführt haben des Monats Feburar:

    SuchbegriffHäufigkeitProzentVormonatHäufigkeit Vormonat
    katrin bauerfeind1506.6 %1910
    tony mono1064.7 %424
    tamtai612.7 %150
    tony rekordz441.9 %1112
    suppenkoma301.3 %915
    bahncard 100261.1 %522
    toni mono241 %100+3
    anetta politi220.9 %246
    tony recordz170.7 %100+2
    wooza170.7 %717

    Bemerkenswert ist hierbei, dass es keinen neuen Suchberiff gibt, der in der Statistik auftaucht.

    Katrin Bauerfeind hat sich erst in den letzten Tagen von bis zum 22. schlappen 8 Suchanfragen auf die Pole Position durchgesetzt. Tony Mono hingegen war schon den ganzen Monat eine sichere Bank.
    Das Tamtai scheint immer noch für Interesse zu sorgen seitens der Leserschaft, und auch die üblichen Wörterbuch-Einträge scheinen immer noch gegooglet zu werden.

    Spannend auch: kaum ein Suchbegriff wurde weniger nachgefragt als in den Monaten zu vor, lediglich Anetta Politi scheint weniger gefragt zu sein. Und: die Focussierung der Suchanfragen ist schärfer als im Vormonat. Rund jeder fünfte Besucher hat nämlich nach einem der oben gelisteten Begriffe gesucht.

    Wie immer: Eure Gedanken sind in den Kommentaren gerne gesehen!

  • Neue Nachbarschaft

    Kurz nachdem ich Euch erklärt habe, wo man in Hamburg wohnen möchte, wenn man denn hier zu Besuch ist, habe ich durch Zufall (ein entsprechend gekennzeichneter Transporter) herausgefunden, was da demnächst in meiner Nachbarschaft (nein nicht dort) passieren wird:

    Auf der Amsinckstraße 6-10 (nein, nicht 44, das hatten wir doch gerade schon) wird nämlich ein Hostel in direkter Nachbarschaft zur Firma eröffnen. Es handelt sich dabei zwar um die Billigkette AO-Hostels, die natürlich nicht mit dem Circus zu vergleichen sind, aber immerhin kann man dann preiswert, zentral und in meiner direkten Nachbarschaft unterkommen.

    Leider eröffnet das Hostel jedoch erst im Juli 2007, ansonsten wäre das ne nette Alternative für den Alumnibesuch über Pfingsten (hint!) gewesen.

    Informationen zum neuen Hostel in Hamburg finden sich im Web.

    Übrigens: wenn man die Preise aus Berlin ansetzt würde ich im 8-Bett-Zimmer tatsächlich weniger Geld für 31 Nächte ausgeben, als ich derzeit Miete zahle….

  • Dinge, die man nicht vergißt: Hitschler

    Und mal wieder eine neue Tatsache, die im Gedächtnis hängen bleibt:

    Habt Ihr gewusst, dass der Süsswarenhersteller Hitschler nach dem 2. Weltkrieg eine Namensänderung durchgemacht hat und in der Tat in den 30er Jahren noch Hitler hier?

    Okay, klar habt Ihr das gewusst. Dennoch fiel es zumindest mir bei näherer Betrachtung der Wurfgeschosse, die vor kurzer Zeit im Rheinland auf harmlose Passanten geschleudert wurden, wieder spontan ein.

    [Maria Mena – You’re the only one; kurz hinter Stuttgart]

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