Tag: Hamburg

  • Platzreservierungen

    .. sind echt praktisch. Insbesondere freitags auf der Strecke Frankfurt-Hamburg. ICH hab eine. die 20 Leute, die im Gang stehen nicht *eg*.

    Desweiteren ein Hinweis an alle Gelegenheits-Bahnreisenden:
    Draussen an den wagen, da stehen manchmal (genauer: fast immer mit Ausnahme des ICE3) so seltsame Ziffern wie beispielsweise 11-68 oder 81-109. Das ist kein Voodoo. Das hat auch nix mit bahninternen Codes zu tun. Das sind Sitznummern. Und, an jedem Wagon stehen an einer Tür die niedrigen Nummern und an der anderen die hohen. Wenn man das mit der eigenen Reservierung vergleicht, kann man wurderbar ermitteln, welcher Eingang strategisch günstiger ist. Und wenn das alle machen würden, dann könnte man vielleicht sogar die unausweichliche Kollision mit Ausweichmanövern auf die Schöße der umliegenden Passagiere in der Mitte eines jeden Wagens vermeiden. Vielleicht.. ich bin ja noch Optimist!

    [keine Mukke, kurz hinter Göttingen]

  • Das erste Mal: Sterne sehen

    Interessantes Erlebnis – ich war letztlich bei meinem neuen Hamburger Zahnarzt (ich habe mir traditionell den ausgesucht, der am nächsten an meiner derzeitigen Wohnung liegt).
    Nachdem ich mit freundlichen, aufmunternden Worten (“Ich mag Sie nicht!”) meiner Lieblings-Sprechstundenhilfe Katrin, die übrigens auch am Högerdamm aufgewachsen ist, begrüßt wurde, führte sie mich in das Behandlungszimmer. Und, als ich mich auf den Stuhl gelegt habe, stelle ich fest, dass über ebenjenem ein Plakat mit einer Abbildung des Sonnensystems hängt. Also okay, korrekterweise “Stern sehen”. Aber, zumindest idas das mal ne gelungene Abwechslung, wenn man so nichtsnutzig beim Zahnarzt rumliegt – sofern man nicht wie ich stark kurzsichtig ist und einen Zahnarzt hat, der nicht so gern Brillen auf den Nasen seiner Patienten sieht. Naja, die Geste zählt 🙂

    [iPod ist oben im Rucksack auf der Gepäckablage, ne gute halbe Stunde vor Hannover]

  • Zigarettenpromo

    Eike – mein Pate [nein, nicht dieser Pate] – war die Tage mal wieder beruflich in Hamburg unterwegs. Also, Gelegenheit am Schopfe gepackt und mal wieder abends losgezogen, auch um drei bis fünf Worte geradeaus zu reden.
    Diesmal wurde unser Schnack, wie kiezüblich, unterbrochen. Nein, nicht von dem Polariod-Mann, auch nicht von einem Rosenverkäufer, sondern von einer jungen Dame, die Zigarettenpromo gemacht hat.
    Interessant, welche Auflagen inzwischen erfüllt werden müssen:

    – Nichtraucher dürfen nicht bei Gewinnspielen mitmachen
    – Nichtraucher dürfen weiterhin keine Feuerzeuge als Werbegeschenke bekommen, die kriegen nur CDs
    – Zigaretten dürfen auch nicht mehr kostenfrei zum Probieren angeboten werden; stattdessen werden die jetzt verkauft
    – Offensichtlich sind auch Zigarettenfirmen auf den Internet-Zug aufgesprungen; sie sind nämlich an E-Mail-Adressen deutlich interessierter als an Postadressen
    – Im Dienst dürfen die Promomenschen nur die Zigarettenmarke rauchen, die sie gerade bewerben
    – Aber: um Promo machen zu dürfen, muss man nicht Raucher sein….

    Ist da etwa eine EU-Verordnungslücke?? 🙂

    [Höhner, Wo mir sin is Kölle; irgendwo zwischen Hamburg-Harburg und Hannover]

  • Ständige Enttäuschung

    … äh ich meinte natürlich “Ständige Vertretung”. Wie Waldemar schon berichtete, habe ich den Bonnern nach zwei Stunden Schlaf (begründet durch einen Fischmarktbesuch und andere Kleinigkeiten) noch ein wenig von Hamburg gezeigt. Unsere Tour durch die Stadt führte die quengelnde, nach Kaffee schreiende Meute dann auch zur Ständigen Vertretung des Rheinlands in Hamburg (kurz StäV). Und da ich dachte, den Jungs eine besondere Freude mit heimischem Flair zu machen, schlug ich vor, dass wir uns doch dort niederlassen könnten.

    Für mich selbst war das auch der erste Besuch dieser Einrichtung, von der ich hoffte, dass sie mich über den nächsten Karneval (nein, das heißt nicht Fasching, verdammt!!!) retten könnte.

    Allerdings hat der Laden beim ersten Besuch derbe enttäuscht. Die Preise waren gesalzen, die Bedienung dafür fad. Man fühlte sich irgendwie an eine sehr große Touriabzocke erinnert, wobei ich solch schlechten Service bislang nichtmal direkt vis-a-vis des Doms in Kölle erlebt habe. David wartete ewig auf seinen Kaffee (nun, beim zweiten Mal freundlich dran erinnern, dass noch was von der Bestellung fehlt, kam er dann auch nach ca. 20 Minuten), irgendwie schmeckten den Jungs die Softdrinks seltsam (könnte aber auch daran liegen, dass es sich nicht um die Fritz Collection handelte) und die Reibekuchen waren wohl echt nicht so berühmt. Dazu dann auch ziemlich klein.

    Insgesamt sinkt der Wiederholungsfaktor doch enorm, außerdem gibts nur Gaffel im Ausschank. Ach, und außerdem wird dort ebenfalls Altbier ausgeschenkt. Scheint so ein Hamburger Mißverständnis zu sein, denn da gibt es nicht sowas wie eine “friedliche Koexistenz zwischen rheinischen Bieren”!! Aber, der Durchschnittshamburger geht ja auch davon aus, dass man Kölsch grundsätzlich im Meter trinkt…

    Naja, vielleicht probiere ich den Laden am 11.11. nochmal aus – dann wirds zwar nicht besser sein, aber zumindest bin dann wohlgesonnener, zumindest sofern ich dann dort vertraute Klänge der Höhner, Paveier, Bläck Föös und Brings erleben darf…

    In diesem Sinne, Alaaf!

    [Bryan Adams, Heaven (Unplugged); irgendwo kurz vor Hannover]