It’s been a while. Again.

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Nach gefühlten drölf Jahren gibt es mal wieder neuen Content auf diesem Internettagebuch.

Warum?

Nun.

Unter anderem, weil der Küchenserver noch da ist. Was an sich schon bemerkenswert ist, denn Dinge im Internet haben ja inzwischen oft eine Halbwertszeit irgendwo zwischen “Startup wurde acqui-hired” und “wir haben unsere API leider eingestellt”.

Dieses Blog hingegen steht noch. Es hat Umzüge, PHP-Versionen, WordPress-Updates, kaputte Plugins, Themewechsel und diverse Phasen meines Lebens überlebt. Also eigentlich alles, was man einem privaten Blog so zumuten kann.

Und vielleicht ist genau das gerade wieder charmant.

Nicht jeder Gedanke muss in eine Timeline, nicht jede Beobachtung braucht einen Algorithmus, nicht jeder kleine technische Fund muss in irgendeinem Slack verschwinden, wo ihn drei Tage später niemand mehr findet. Manchmal reicht auch ein Blogpost. Eine URL. Ein Datum. Fertig.

Ob das hier jetzt wieder regelmäßig passiert?

Keine Ahnung.

Ich nehme mir ausdrücklich nicht vor, ab jetzt wieder wöchentlich zu bloggen, weil solche Vorsätze ungefähr so zuverlässig sind wie Drucker unter Windows, Faxsoftware im Jahr 2020 oder “nur mal eben” ein Docker-Compose-File anzupassen.

Aber ein paar Dinge gäbe es schon aufzuschreiben.

Über Technik, die still funktionieren darf. Über Selfhosting und die Frage, ab wann Hobby in Infrastruktur übergeht. Über Backups, bei denen Restore der einzige Teil ist, der zählt. Über Reisen, Hamburg, Alltag, Automatisierung, vielleicht auch darüber, warum gute Pubquizfragen schwieriger sind als schlechte Architekturdiagramme.

Also: mal sehen.

Der Küchenserver steht noch.

Heiter weiter!

C.

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