Irgendwie ist die Welt arg klein

Komisch aber wahr, irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Welt so _richtig_ klein geworden ist. Leute, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe, lachen mich plötzlich in Form eines Fotos in der Inbox eines unserer Azubis an.
Andere Leute treffe ich in den ulkigsten Kontexten wieder und irgendwie ist eh jeder mit Jedem verwandt. Katalysator und Zentrum meiner persönlichen Verschwörungstheorie ist übrigens inzwischen nicht mehr Remscheid, sondern die Unix-WG in Bonn, die auch http://www.openbsd.de betreuen.
Da und im Dunstkreis dieser WG passieren die lustigsten Dinge – da treffen sich Frauen wieder, die seit Jahren nicht mehr miteinander sprechen (muss wohl was mit einem gemeinsamen Ex-Freund zu tun haben) und irgendwie kennt diese WG auch so ziemlich jeder, der OpenBSD richtig schreiben kann (auch wenn er es haßt). Naja, und dann ist da natürlich noch diese verflixte FH, wo auch irgendwie jeder jeden kennt. Ich habe ja schonmal an die “Flucht” auf einen anderen Kontinent gedacht, aber auch da ist es bestimmt so, dass man Leute auf die ulikgsten Arten und Weisen wiedertrifft.
Denn, das Internet ist böse – da surft man in aller Ruhe auf einer wunderbaren Zeitverschwendungsseite herum (http://www.angesagter.de) und sieht sich plötzlich mit einer Ex-Nachhilfeschülerin konfrontiert – irgendwie ist die Welt echt abgedreht.

Klausuen bestanden!

Kaum zu glauben, aber wahr! Meinereiner hat alle Klausuren des ersten Termins bestanden und daher trennt mich nur noch ein Matheschein vom Hauptstudium. Gluckwunschmails sind gern gesehen 🙂 Die Ergebnisse der Klausuren verrate ich aber lieber nicht…. immerhin, bestanden sind sie. Damit steht dann auch dem Praktikumssemester und der Suche nach einer Stelle nichts mehr im Wege. Wünscht mit Glück!

Christian in Berlin

Servus liebe User-Meute!

Nun,wie Ihr vielleicht wißt, befinde ich mich gerade in Berlin, um hier einen wirklich tollen Job zu machen – naja, toll nicht wirklich, aber doch eine Abwechslung zu schlafen, essen und fernsehen 🙂

Macht Spaß, Berlin ist toll, auch wenn ich bis auf den Verkaufsschalter des HardRock Cafes, zwei Hotels und das Internetcafé hier noch nicht viel gesehen habe.
Dafür arbeite ich aber auch zu viel, der 16-Stunden-Tag ist leider kein dummer Scherz.
Bin ab Montag auch wieder im Lande, dann gibts vielleicht auch mal wieder ein Tagebuch.

Grüße,
Christian

26.1.2002

Der Tag begann relativ locker, David und Yvonne hatten sich zum Einkaufen in der Stadt verabredet, also hatte ich gemütlich Zeit, den Morgen zu beginnen; natürlich habe ich auch ein wenig Signalverarbeitung gelernt, denn die Klausuren stehen vor der Tür – doch dann war schon fast drei und Yvonne wieder da, mit einem leckeren Baguette (eine wahre Alternative zum ständigen McDonalds-Kram)…..

… der Nachmittag brachte dann weitere Prügelpause – Games und fertig machen für den Abend. Yvonne, David und ich wollten ja in gemütlicher Runde in meinen Geburtstag reinfeiern; durch Zufall wollten auch Christine und Sina in der Gegend sein, denn es zog uns ins LaCroque, meine Kölner Stammkneipe.

Yvonne mußte sich aber leider um Corinna kümmern, versprach aber nachzukommen. Um zehn war sie aber immer noch nicht in Köln, also sind wir weiter nach Siegburg gezogen, etwas sehr angesäuert (meinereiner zumindest). Dort dann schnell n Bier gekippt (oder ne Cola, ich mußte ja fahren) und ab nach Sankt Augustin, wo Yvonne warten wollte… umso größer war die Überraschung als ich total stinkig die Tür öffnete, denn dort erwarteten Dave und mich Nico, Nils, Martin und besagte beste Freundin der Welt, die einen Mc-Donalds-Kindergeburtstag nachgestellt hatten… der Abend brachte dann Tequilla, Burger, Benjamin-Blümchen-Wecker, Luftballons, Topfschlagen, einen Pyjama und viel Spaß….