Es gibt Veranstaltungen, zu denen fährt man wegen der Vorträge. Zu anderen wegen der Menschen. Und dann gibt es die it-sa, bei der man morgens einen ziemlich konkreten Plan hat und nach dem dritten „Ach, Du auch hier!“ schon wieder ganz woanders steht.
Ich freue mich drauf.
Die it-sa findet vom 27. bis 29. Oktober 2026 in Nürnberg statt. Ich reise am Montagabend, dem 26. Oktober, mit der Bahn an und bleibe bis Donnerstagabend. Tagsüber bin ich für Akamai unterwegs: am Stand in Halle 7A, Stand 420, bei Gesprächen, Vorträgen und hoffentlich ziemlich vielen guten Begegnungen.
Enterprise Security ist selten nur ein Produkt
Inhaltlich bringe ich einen breiten Blick auf Enterprise und Infrastructure Security mit. Segmentierung und Akamai Workforce Protector sind dabei konkrete Beispiele, an denen sich größere Fragen gut besprechen lassen.
Bei Segmentierung geht es nicht nur darum, irgendwo eine zusätzliche Regel zu setzen. Spannender ist der Weg von „Das müssten wir dringend machen“ zu einem ersten sinnvollen Schritt, der im laufenden Betrieb funktioniert. Welche Abhängigkeiten kennt man wirklich? Wo liegen alte Annahmen? Und wie verhindert man, dass aus Sicherheitsarbeit ein Projekt wird, das alle wichtig finden und trotzdem niemand anfangen kann?
Beim Workforce Protector verschiebt sich der Blick auf die Orte, an denen Menschen heute arbeiten: Webanwendungen, SaaS und KI-Dienste. Enterprise Security muss dort anschlussfähig sein, wo Daten tatsächlich verarbeitet werden. Sie darf Schutz nicht so umsetzen, dass der Arbeitstag nur noch aus Fehlermeldungen, Ausnahmeanträgen und Erklärungen besteht.
Das sind für mich Beispiele innerhalb eines größeren Gesprächs über Enterprise und Infrastructure Security. Mich interessiert, wo es in der Praxis hakt: bei der Technik, bei Zuständigkeiten, bei der Sichtbarkeit oder schlicht daran, dass zwischen Tagesgeschäft und dem nächsten dringenden Projekt erstaunlich wenig Platz für das wichtige Projekt übrig bleibt.
Klassentreffen mit wechselnden Namensschildern
Der andere Teil ist das Wiedersehen. Menschen, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe. Frühere Kollegen, Kunden, Partner und Bekannte. Leute, deren Namen ich sonst vor allem neben einer Nachricht oder unter einer Videokonferenz-Kachel sehe.
Irgendwann kennt man sich in dieser Branche. Die Firmen auf den Namensschildern wechseln, die Gespräche lassen sich trotzdem erstaunlich nahtlos fortsetzen. Die it-sa ist für mich deshalb auch ein ziemlich großes Klassentreffen. Nur mit mehr Firewalls.
Und natürlich freue ich mich genauso auf Menschen, die ich bisher noch nicht kenne. Nicht jede Unterhaltung muss nach drei Minuten in eine Produktdemo abbiegen. Mich interessiert, was Euch gerade beschäftigt. Beruflich, technisch und überhaupt.
Wo Ihr mich findet
Am Dienstag, dem 27. Oktober, halte ich von 14:00 bis 14:15 Uhr einen Standvortrag am Akamai-Stand. Am Mittwoch, dem 28. Oktober, bin ich von 15:30 bis 15:45 Uhr auf der German Stage in Halle 7A, Forum B. Dazu kommen weitere Vorträge bei uns am Stand.
Ansonsten findet Ihr mich möglichst oft am Akamai-Stand in Halle 7A, Stand 420. Dort gibt es auch Kaffee. Das ist eine ausgesprochen gute Möglichkeit, ein Gespräch zu beginnen, ohne erst eine gemeinsame Taxonomie für Enterprise Security verabschieden zu müssen.
Bahn, Kaffee und die Stimme
Vor Ort übernehme ich den Teil mit dem Reden. Vorsorglich landet GeloRevoice im Gepäck; das habe ich inzwischen ohnehin meist dabei. Ob ich es brauche, wird sich zeigen. Mein Optimismus bezüglich der Belastbarkeit meiner Stimme ist vor solchen Veranstaltungen traditionell größer als am Donnerstagabend.
Wenn Ihr zwischen dem 27. und 29. Oktober in Nürnberg seid, sprecht mich gern an oder schreibt mir vorher auf LinkedIn. Dann finden wir hoffentlich Zeit zum Schnacken. Gute Gespräche dürfen sich gern stapeln. Bei den Ausnahmeanträgen wäre mir weniger lieber.
Heiter weiter!
C.
Aufmacher: KI-generierte Illustration auf Basis meines Porträtfotos.

