Das erste Mal: Mallorca

Die Tage (genaues Datum gibts in der Wochenplanung für angemeldete und freigeschaltete User) werde ich das erste Mal in meinem Leben nach Mallorca fliegen – und zwar für 3 Tage.

Und um Euch ein bisschen neidisch zu machen: es geht sogar in nen Robinson-Club. Und zwar den hier.

Und das Schönste ist: das Ganze ist für mich kostenneutral!

Neidbekundungen bitte jetzt in den Kommentaren!

Das erste Mal: Karneval in Hamburg feiern

Spät kommt der Bericht, aber er kommt – im Gegensatz zur Zugspitzen-Story:
11.11. Ganz Hamburg ignoriert Karneval? Ganz Hamburg? Nein! Ein kleines DorfEine kleine Kneipe am Fleet feiert, was das Zeug hält. Diese Kneipe nennt sich StäV und ist bei unseren vorherigen Besuchen nicht besonders gut weggekommen.

Wie Marcus jedoch bereits berichtet hat, war die Karnevalsfeier in der StäV eine echte Ausnahme. Wie bereits angekündigt haben wir Rheinländer in der StäV Karneval gefeiert – im Gegensatz zur Ankündigung war ich dabei jedoch nicht in ein Piratenkostüm, sondern in einen Bademantel (mit Handtuch) gehüllt und stilecht auch mit einem Anhalter bewaffnet.

Lustigerweise flog mir auch direkt, als ich den Fuß in die Tür der StäV setzte, eine Blondine mit den Worten “Hey, ich weiß wer Du bist, ich hab den Film erst letzte Woche gesehen und fand ihn lustig” (sic!) um den Hals.

Aufgrund des allgemeinen Getümmels habe ich mich jedoch nicht weiter mit ihr unterhalten können.

Bevor wir jedoch überhaupt erst in den Laden einkamen, war Geduld angesagt. Da die Schlange gegen acht so lang war, dass wir ne gute Stunde hätten draußen warten müssen, haben wir die Zwischenzeit durch den Besuch eines Irish Pub in Rathausnähe abgefedert – jedoch zwischenzeitlich wieder in Zivil gehüllt.

Gegen elf war dann der Besuch der StäV wieder möglich und mein Kostüm hat sich als durchaus gelungen herausgestellt – das Klima, falls man es denn überhaupt noch so nennen kann, innerhalb der Kneipe war zumindest eher Sauna als alles andere.

Entsprechend aufgeheizt war aber auch schon die Stimmung, so dass wir nach ein, zwei Bieren genau wie die umliegenden Rheinländer wild mitsingend und -schunkelnd in der Gegend herum standen. Lustig dabei, wie sehr sich doch Texte und anderes rheinisches Kulturgut im Unterbewußtsein verankern. Ebenfalls lustig waren auch die hilflos herumstehenden und nicht-textsicheren Hamburger, die offensichtlich mitgeschleppt wurden. Jedoch hat sich der Großteil dieser Gruppe dann auch schnell eine andere Beschäftigung für den durch Mitsingen nicht sonderlich belasteten Mund gesucht.

Alles in allem muss ich sagen, dass der Event vom Partyfaktor her durchaus dem Rheinland das Wasser reichen kann. Und wie Sina und Marcus auch muss ich zugeben, dass ich in der alten Heimat eine entsprechende Veranstaltung wahrscheinlich weiträumig gemieden hätte – wenn ich mich recht erinnere, habe ich Sessionseröffnung vorher noch nie in meinem Leben gefeiert…

Am darauffolgenden Tag haben Sina und ich die StäV übrigens noch einmal besucht und wurden, da wir uns mit dem Betriebsleiter des Ladens – seines Zeichens ebenfalls Rheinländer – auf dem Weg nach Hause noch kurz unterhalten hatten, sogar mit Handschlag begrüßt. Und unsere vorlaute Meckerart hat uns dann auch noch ein kleines Kölsch eingebracht, doch das ist wieder eine andere Geschichte; kleiner Tip: achtet mal auf die Eingangstür…

Fazit: Ich werde den Laden ab sofort auf jeden Fall häufiger aufsuchen.

[Wolfgang Niedecken und die WDR Big Band – Für’ne Moment; im ICE kurz vor Göttingen]

Das erste Mal – Expo-Gelände wieder besuchen

Ich mag meine Firma. Okay, wenn ich das nicht tun würde, wäre ich kaum – um das hier nochmal explizit zu sagen – in das gleiche Gebäude gezogen.

Gleiches Gebäude? Ja, genau, mein Klingelknopf und die Klingel der Firma sind mit einer Lücke dazwischen direkt übereinander angebracht und ja, ich muß nur übern Flur, eine Treppe hoch und stehe bei meiner Firma vorm Empfang.

Besonders mag ich aber meine Company seit letztem Freitag. Wir hatten eine mehrtägige interne Veranstaltung in Hannover, bei der der letzte Tag mittags endete. Ich habe mir also vorgenommen, die Gelegenheit zu nutzen und eine Stätte vieler persönlicher Erinnerungen aufzusuchen.

Doch erstens kam es anders und zweitens als man denkt. Bei dererlei Veranstaltungen gibt es nämlich auch immer einen “Abendevent” und der fand diesmal im Wal statt. Wie, Ihr kennt der “Wal” in Hannover nicht? Tz….
Naja, ich muß zugeben, ich kenne dieses einen Wal stilisierende Gebäude, dass von der CVJM zur Expo gebaut und damals auch betrieben wurde, auch nur, weil ich nahezu den kompletten Sommer 2000 auf eben jener Expo verbracht habe.

Das erste Mal von zu Hause raus, zwischen Zivildienst und Studium, erstes “richtig gutes” Geld verdient. Diese Zeit hat mich glaube ich sehr für mein Restleben beeindruckt und mit Sicherheit auch hier und da geprägt.

Entsprechend viele Erinnerungen – gute und schlechte, aber hauptsächlich gute – hängen an dieser Zeit und damit natürlich auch an dem Ort, an dem einmal Expo in Hannover war.

Inzwischen ist der Expo-Teil auf dem Messegelände natürlich wieder zurückgebaut und zur CeBit habe ich die Hannoveraner Messe ja auch wieder besucht. Der “andere” Teil des Expo-Geländes, unter anderem dort wo der Wal steht, ist jedoch zumindest in Teilen erhalten geblieben. Ich hab mich also aus der Abendveranstaltung herausgestohlen und mit eine halbe Stunde Schwelgen in Erinnerungen gegeben. Vorzeigbare Fotos sind dabei aufgrund der schon früh einsetzenden Dämmerung leider nicht herumgekommen. Vielleicht hole ich das bei Gelegenheit (s.u.) einmal nach.

Die Open-Air-Kino-Leinwand, auf der ich Buena Vista Social Club gesehen habe ist genauso verschwunden wie der Portugiese, bei dem wir vorab einen superekligen Caipi erworben haben, dafür sind aber diverse Pavillions geblieben und insbesondere der Expo-Plaza mit der per Zelt überdachten Bühne in der Mitte und der Tui-Arena ist noch recht ansehnlich. Die anderen Pavilions werden teilweise von Musikproduzenten (Peppermint Park) genutzt, oder sind ziemlich verfallen. Umso beeindruckender fand ich dass im vietnamesischen Pavillion ein Restaurant eröffnet hat, dass zusätzlich versucht, um den Erhalt des Expogeländes zu kämpfen.

Tolle Sache, die ich von dieser Stelle aus dann auch mit ein bisschen Werbung unterstützen möchte. Man kann in diesem Restaurant nämlich essen, Hochzeit feiern, geschäftliche Events abfackeln und dabei dann ein wenig für den Erhalt des “Expo-Geists” kämpfen. Und irgendwie habe ich spätestens seit der Begegnung in der Bahn-Lounge das Gefühl, dass dieser Geist mich doch irgendwie verfolgt.

Jetzt fehlt nur noch, dass sich Anja O. meldet oder ich Christoph H. durch Zufall nochmal in die Arme oder über den Weg laufe, Maggie W. irgendwo auftaucht oder andere verlorene Kontakte aus der Zeit plötzlich erscheinen.

Dann könnte man sich mit denen nämlich durchaus nochmal treffen. Ein 5-Jahres-Nachtreffen sozusagen. Leider jedoch nicht in dem kleinen Jazzclub beim Eingang, da es den auch nicht mehr gibt. Und auch mein Stamm-Expo-Pub wurde ja sofort nach Ende wieder abgerissen 🙁

[Wir sind Helden, Zieh Dir was an; 30 Minuten vor Hannover (sic!)]

Das erste Mal – Mate in Hamburg kaufen

Nun, es ist ja schon ne Weile her, dass ich nach Hamburg gezogen bin, aber bislang habe ich ihn noch nicht gefunden: den lokalen Mate-Dealer meines Vertrauens.
Da ich aber im Rahmen der Einweihungsparty Besuch von Mate-Junkies erwartete, musste ich mich natürlich um deren Versorgung kümmern und mir nen Hamburger Shore-Cowboy suchen.

Gesagt, gegoogelt. Kurze Zeit später wurde ich dann bei Reineckes fündig, einem Getränkeladen in Altona, der neben Club Mate auch Flora Power im Angebot hat. Also, dort flott angerufen und nachdem ich meine Bestellung heruntergerattert hatte (hauptsächlich sämtliche Getränke, die auf meiner Einweihungsparty kredenzt wurden) und noch kurz von unseren “Papa Loscher liefert mitm großen LKW selbst und wir pröddeln 80 Kisten Mate in die FH” – Annekdoten erzählt habe, bat mich Hans-Werner, der Inhaber, der mir dann spontan das “Du” anbot, doch mal dringend in seinem Laden persönlich vorbeizukommen.

Und ich habs nicht bereut. Dort ist das Paradies für Freunde abgedrehter Softdrinks. Und, die Jungs können sogar Kölschfässer besorgen. Desweiteren kann man dort per Bankeinzug bezahlen und wird sogar in die heiligen “hier lagern unsere nicht so doll nachgefragten Softdrinks” Hallen geführt.

Der Besuch bei Reineckes war also ein rundum tolles Konsumerlebnis und so wie ich das im Gefühl habe, der Beginn einer langen Koffeinfreundschaft….

Lustige Geschichte am Rande: Nachdem ich bei Reineckes leider keine Getränke der Fritz-Serie bekommen habe, wurde ich an einen anderen lokalen Getränkedealer weiterempfohlen. Und just als ich dort die Kästen zur Kasse wuchtete, kam mir Hans-Werner entgegen; der lieferte dort nämlich gerade die Flora Power an, die Reineckes auch noch so nebenbei exklusiv vertreibt…
Hamburg is doch ein Dorf!