TAPP – Erklärung


Aus gegebenem Anlaß hier ein Ausschnitt aus der alten Küchenserver-Website:

28.03.2003 – TAPP@work Gestern habe ich etwas auf der Arbeit gelernt: Wenn Menschen, die mehr verdienen als man selbst verdient, denken, dann ist das eigene Denken überflüssig. Das finde ich wirklich interessant, insbesondere, da ja die meisten Menschen davon ausgehen, dass sie viel zu wenig Geld verdienen und daher wahrscheinlich viel zu wenig denken. Oder – wie es die Lucky-Strike-Werbung so schön sagt – “Jetzt wird auch schon am Denken gespart”. Leider kann ich Euch die Werbung wohl nicht zeigen, da (was ich aber eigentlich richtig finde) http://www.lucky-strike.de eine relativ aufwändige Anmeldeprozedur hat. Schaut sie Euch ruhig mal an, und vergleicht dann doch mal, wie schwierig es ist, einen Zigarettenautomaten zu bedienen.
Doch, ich bin der Meinung, dass in der heutigen Zeit Denken geförtert werden soll und man an dieser kostbaren ressource nicht sparen sollte, sondern im Gegenteil, sie spenden. Nun, aber wie spendet man Denken? Auch dazu habe ich mir Gedanken gemacht (und damit sozusagen selbst gespendet) und bin darauf gekommen, dass man Denkressource, die brachliegt, insbesonde auf der Arbeit beschäftigen sollte und habe daher das Projekt TAPP@work gegründet.
TAPP steht hier für “think about philosophic problems” und das Ganze funktioniert ungefähr so wie SETI. Ich stelle hier ab und an philosophische Fragen zur Veröffentlichung, und immer dann, wenn man glaubt, dass man schon wieder viel zu viel für seinen Arbeitgeber nachgedacht hat, sollte man sich die (Arbeits-)Zeit nehmen und darüber nachgrübeln. Als erstes Problem schlage ich die alte Frage “Macht der im Wald umstürzende Baum auch ein Geräusch, wenn niemand da ist, es zu hören?” vor. Die Ergebnisse dann einfach per Mail an mich zurückschicken und ich veröffentliche sie dann hier.

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